Hoffnung für Osteuropa

Die Spendensammlung „Hoffnung für Osteuropa“ wurde 1994 von den evangelischen Kirchen ins Leben gerufen. Mit dem Verschwinden des „Eisernen Vorhangs“ begann Anfang der 90er Jahre in den osteuropäischen Ländern ein tiefgreifender Wandel. Einerseits herrschte angesichts neuer Möglichkeiten und Freiheiten große Aufbruchsstimmung. Andererseits wurden vielerorts Betriebe und öffentliche Einrichtungen geschlossen und es kam zu großen sozialen Verwerfungen. Trotz der EU-Osterweiterung sind weite Regionen bis in die Gegenwart von Arbeitslosigkeit und Armut geprägt und von jeglichem Wohlstand ausgeschlossen.
„Hoffnung für Osteuropa“ setzt sich seit der Gründung für mehr soziale Gerechtigkeit ein. Die einstmals bundesweite Aktion wird in zahlreichen Landeskirchen dezentral weitergeführt – so auch in Sachsen in Verantwortung des Diakonischen Werkes. Die Spenden kommen vor allem sozial benachteiligten Menschen zugute, die sonst kaum Fürsprecher haben.

Kontakt

Diakonie Marius Zippe im Büro lächelnd
Marius Zippe Referent Ökumenische Diakonie
Obere Bergstr. 1
Radebeul 01445
0351 83 15 129 0176 158 315 19

KAlltag aus der Arbeit der Stiftung "Neue Familie". Kinder arbeiten mit Farben.
Foto: Stiftung “Neue Familie”

31. Aktion “Hoffnung für Osteuropa”

In der sächsischen Landeskirche startet im März 2026 die 31. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“. Die Spenden, die in diesem Jahr gesammelt werden, kommen der Drogenpräventions-Arbeit der Stiftung „Neue Familie“ im ukrainischen Czernowitz/Tscherniwzi zugute. Die Arbeit der ukrainischen Organisation ist auf Spenden angewiesen und wird von verschiedenen Partnerorganisationen unterstützt. Zu ihnen zählt auch der Verein Partnerschaft mit Osteuropa e.V. aus Coswig bei Dresden.

Angesichts des Krieges in der Ukraine steht die Arbeit der Stiftung „Neue Familie“ vor neuen Herausforderungen. Denn wegen der großen psychischen Belastungen steigen auch die Risiken für den Substanz- und Drogenkonsum. Das Präventionsprogramm richtet sich an ein junges Publikum. Dazu zählen zum Beispiel Kinder, die in suchtbelasteten Familien aufwachsen oder Jugendliche, die wieder ohne Drogen leben wollen. Die Programme bestehen aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen, sind individuell zugeschnitten und dauern bis zu zwölf Monate.

Für die 31. Aktion “Hoffnung für Osteuropa” gibt es wieder einen Flyer und ein Plakat.

Vielen Dank für die Unterstützung!


Bewerbungen für 2027 gesucht

Für die 32. Aktion “Hoffnung für Osteuropa”, die 2027 eröffnet wird, werden wieder Bewerbungen für Förderprojekte gesucht. Weitere Details sind hier zu finden.


Spendenkonto:

IBAN: DE2035060190 0100100444,
KD-Bank – Bank für Kirche und Diakonie, BIC: GENODED1DKD
oder Sie nutzen das Online-Spendenportal.