zusammenKUNST

ZusammenKUNST – Inklusive Kunst trifft Sozialraum

Die Hintergrundebene ist ein Foto. Es zeigt eine Haltestelle aus einem besonderen Winkel. Der Blick führt an den Noppenplatten des Blindenleitsystems entlang, auf den Masten einer Fußgängerampel zu. Über dem Foto liegt eine Ebene mit einer Strichzeichnung. Zu sehen ist eine Frau im Profil, mit langen wehenden Haaren. Es sieht aus, als ob sich ihre Konturen aus den Noppenplatten ergeben haben. Sie hat eine Hand um den Mast gelegt und schaut von unten hinein, wie in ein Fernrohr. Ein Mann mit gezwirbeltem Bart hält einen Stift in der Hand. Er zeigt auf das Logo „ZusammenKUNST“

Gemeinsam mit Ihnen entstehen Kunstwerke zum Thema Inklusion,
an 9 Orten im öffentlichen Raum von Sachsen
Einfach gesagt:
Sie sind eingeladen Kunstwerke mitzugestalten.
An Orten, zu denen alle Menschen Zutritt haben.
Wir wollen auf Hindernisse aufmerksam machen.
Dafür suchen wir nach Ihren Ideen, denn Treppen, schwere Sprache oder Vorurteile
können verhindern, dass alle überall mitmachen können.
Gemeinsam wollen wir mit Kunst allen zeigen:
Es ist gut, dass wir verschieden sind und jeder Mensch überall dabei sein kann.
Entdecken Sie mit uns, es ist einfach zusammen KUNST zu machen.

Kontakt

Kathleen Roth Projektleiterin "ZusammenKUNST"
Obere Bergstr.1
Radebeul 01445
0351 83 15 231 0176 158 315 44
Franziska Weiske Projektleiterin "ZusammenKUNST"
Obere Bergstr.1
Radebeul 01445
0351 83 15 230 0176 158 315 31

1. ZUSAMMENKUNST IN CHEMNITZ

Von August bis Oktober 2023 sind neugierige Chemnitzer*innen
zu einer Kunstaktion im Stadtzentrum eingeladen.
Es entstehen „Guckkästen“, in die man hinein und auch wieder herausschauen kann.
Dabei wird der Blick auf bestimmte Einzelheiten im Stadtbild gerichtet.
Man sieht zum Beispiel Stufen, über die man nicht mit dem Rollstuhl fahren kann.
Oder man blickt auf eine Schrifttafel mit schwerer Sprache.
Das sind Hindernisse in einer Stadt.
Im Inneren des Kastens werden einfache Scherenschnitte
oder Zeichnungen auf durchsichtigen Scheiben aufgestellt.
Wenn man in den Kasten guckt, sieht man die Zeichnungen im Vordergrund
und im Hintergrund das Hindernis.
So können die Künstler*innen mit ihren Scherenschnitten und Zeichnungen
fantasievolle und neue Ideen zeigen.
Das können witzige und unerwartete Meinungen zu den Hindernissen sein.
Vielleicht auch „Lösungen“,
wie man die Hindernisse in besonderer Art und Weise umgestalten könnte.

Am Ende werden die Kunstwerke mit einer öffentlichen Feier eingeweiht.
Wir laden Sie schon heute herzlich dazu ein!
Über den Ort und den Termin informieren wir Sie hier, sobald sie festgelegt sind.


Das Projekt wird gefördert von:

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage
des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes