11.03.2021

In der Corona-Krise den Job verloren oder Aussetzenmüssen?

 

Ein Bundesfreiwilligendienst kann sinnvolle Überbrückungsmöglichkeit sein!

Weite Bereiche des öffentlichen Lebens liegen seit langem brach und viele Beschäftigte verloren ihren Job. Wenn das „normale“ Leben wieder anläuft, haben nicht alle die Perspektive, die vorher ausgeübte Tätigkeit auch wieder aufnehmen zu können. Oder es bleibt bis dahin noch eine Durststrecke – finanziell und auch hinsichtlich einer sinnvollen Tätigkeit.  

Die Diakonie Sachsen lädt dazu ein, den „Leerlauf“  für einen Bundesfreiwilligendienst zu nutzen, um ganz andere, sehr systemrelevante Bereiche der Gesellschaft kennenzulernen. „In gemeinnützigen, sozialen Einrichtungen, wie Altenpflegeheimen, Kindertagesstätten, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung geht das Leben und Arbeiten weiter, meist jedoch mit erheblichem Mehraufwand, um die Corona-Schutzbestimmungen umzusetzen und die Corona-Einschränkungen abzufedern. Da bietet ein BFD für Menschen jeden Alters die Möglichkeit, in verschiedene Tätigkeitsbereiche hineinzuschauen, die Arbeit von innen kennen zu lernen, Teil eines Teams zu werden, etwas Gutes zu tun, einen Mehrwert zu erzeugen und Menschen zusätzliche Zeit zu schenken“, sagt Susanne Wolf-Dechandt, zuständige Referentin bei der Diakonie Sachsen. 

Dabei erhalten die Freiwilligen eine monatliche Aufwandsentschädigung von 310 bis 410 Euro pro Monat, je nach zeitlichem Umfang – denn der Freiwilligendienst ist ab 27 Jahren in Teilzeit oder Vollzeit möglich. Die freiwillig Engagierten sind in dieser Zeit sozial abgesichert. Für sie werden Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung übernommen. 

Die Diakonie Sachsen bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes in sozialen und kirchlichen Einrichtungen. Einen Überblick können sich Interessierte in einer Einsatzstellendatenbank verschaffen: www.mensch-einfach-machen.de oder persönlich beraten werden unter 0351-8315186


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