Jugend- und Schulsozialarbeit

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Kathleen Jevlasch
Referentin Kinder- und Jugendhilfe

Obere Bergstr.1, 01445 Radebeul
Telefon 0351 83 15 183
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Die arbeits- und lebensweltbezogenen Angebote der Jugendsozialarbeit sollen besonders junge Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, erreichen.
Sie können im Austausch untereinander sowie unter Begleitung durch sozialpädagogische Fachkräfte ihren Weg im Leben suchen und gestalten.

Die Aufgaben der Fachkräfte sind:

  • Unterstützung bei der Bewältigung kindheits- und jugendtypischer Probleme
  • Unterstützung bei der Suche nach weiterführenden Hilfen für junge Menschen und deren Familien
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen im schulischen Bereich

Darüber hinaus sollen die Angebote der Schulsozialarbeit die Persönlichkeitsentwicklung aller jungen Menschen fördern und zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen am Ort Schule beitragen. Schulsozialarbeit soll Bildungsbenachteiligung abbauen und am Einbinden der Schule in den Sozialraum mitwirken.

Arbeitsweltbezogene Angebote wie Produktionsschulen und Jugendwerkstätten ergänzen das Angebot.

 

Schulsozialarbeit in der Corona-Krisensituation

Nach der ersten Befragung zur „Schulsozialarbeit in der Corona-Krisensituation“ im April und Mai 2020 läuft nun vom 02.07.2020 bis zum 16.07.2020 die darauf aufbauende, zweite Befragung zur Schulsozialarbeit während des eingeschränkten Regelbetriebs. Die Befragung ist ein Kooperationsprojekt von ehs Dresden, Schulstiftung Sachsen, Landesjugendpfarramt, LAG Schulsozialarbeit und Diakonie Sachsen. Die erste Befragungsphase zeigt aufgrund der hohen Beteiligung differenziert, wie Schulsozialarbeiter*innen die veränderten Bedingungen ihrer Tätigkeit im Zuge der zurückliegenden Schulschließungen einschätzen und bewerten. Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der ersten Befragungsphase finden Sie hier

In diesem Zusammenhang wurde von der Evangelische Hochschule Dresden am 6. Juni 2020 eine Pressemitteilung rausgegeben.



Die zweite Befragung schließt an die Befunde der ersten Erhebung an, mit Fragen zu gegenwärtigen Arbeitsbedingungen, zu Unterstützungsbedarfen der Kinder und Jugendlichen sowie von Eltern und zu nötigen Entwicklungen im Handlungsfeld der Schulsozialarbeit, Insbesondere interessieren Einschätzung wie sich die Arbeit im eingeschränkten Regelbetrieb der Schulen verändert hat, wie Schulsozialarbeiter*innen die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen und Eltern einschätzen, ob und wenn ja, wie sich die Kommunikation und Kooperation mit Klient*innen und Kolleg*innen verändert hat und inwiefern sich die Schulsozialarbeit aus Sicht der Schulsozialarbeiter*innen (weiter-)entwickeln sollte. 

Insgesamt sind drei Erhebungen zu den Arbeitsbedingungen und zum Tätigkeitsfeld der Schulsozialarbeit in Sachsen geplant. Nach der dritten Ergebungsphase werden alle Ergebnisse in einem Abschlussbericht dargestellt, diskutiert und über verschiedene Wege veröffentlicht.

Für Rückfragen steht Ihnen gern Frau Kathleen Jevlasch zur Verfügung.

 

Fachstandards der Sozialdiakonischen Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen

Die sozialdiakonische Kinder- und Jugendarbeit ist ein großartiges Arbeitsfeld mit vielen Chancen und Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich zu erfahren, auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Sie gibt Raum für Fragen der Spiritualität und des christlichen Glaubens. Für die Fachkräfte ist es ein hochanspruchsvolles und komplexes pädagogisches Handlungsfeld.
Mit den vorliegenden Fachstandards der Sozialdiakonischen Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen in den Handlungsfeldern Offen, Mobil, Schulbezogen und Schulsozialarbeit unterstützt die LAG Sozialdiakonische Kinder- und Jugendarbeit Trägerverantwortliche und Fachkräfte die Arbeit vor Ort zu sichern und weiterzuentwickeln sowie Einfluss auf die Rahmenbedingungen für die sozialdiakonischen Handlungsfelder in Kirche und Gesellschaft zu nehmen. Die Fachstandards sollen Fachkräfte und Trägerverantwortliche ermutigen, mit den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe im Dialog zu bleiben, um die fachliche Weiterentwicklung voranzubringen.

 

Schulsozialarbeit braucht rechtliche Verankerung, finanzielle Absicherung und qualitative Mindeststandards

Jena, 11. Oktober 2019: Die systematische Weiterentwicklung, die finanzielle und die rechtliche Absicherung der Schulsozialarbeit sind die Kernforderungen der 550 Fachkräfte, die am 10. und 11. Oktober 2019 in Jena zum Bundeskongresses Schulsozialarbeit zusammenkamen. In der Jenaer Erklärung des Kongresses heißt es: „Schulsozialarbeit braucht ...

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