Erfahrungsberichte mit einer Sterntaler*Zeit

„Toll ist es, wenn man merkt, wie sehr die eigene Mühe wertgeschätzt wird“

– eine Erfahrung, die viele ehemalige Sterntaler als prägend und bereichernd erlebt haben.

Herzensprojekt Sterntaler*Zeit

Seit 2008 öffnet die Diakonie Auerbach in den Sommerferien ihre Türen für junge Schülerinnen und Schüler aus dem Vogtland.

Alina Müller ist im Sommer 2021 in der Psychosoziale Beratungsstelle „Oase“ eine Sterntalerin und für Marcus König, der die Sterntaler*Zeit von Anfang an begleitet hat, ist sie „eine Herzensangelegenheit“.

Im Video erzählen sie und Marcus König über ihre Erfahrungen ihre Motivation.

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Leticia

In den Sommerferien 2021 war Leticia Kneissl Sterntalerin in der Diakonischen Kita „Zwergenland“ in Raschau und berichtet uns von ihrer Motivation, ihren Erwartungen und Erfahrungen.

Warum wolltest Du eine Sterntalerin werden?

Mein Traumberuf ist es, Erzieherin zu werden. Aufgrund von Corona sind leider alle Schulpraktika zur Berufsorientierung ausgefallen. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, in den Beruf reinzuschnuppern und mich auszuprobieren. Als ich von der Sterntaler*Zeit über die Diakonische Kita “Zwergenland” erfahren habe, wusste ich gleich: Das ist meine Chance. Ein wenig Erfahrung habe ich schon zu Hause sammeln können – ich habe 4 Geschwister (lacht). Aber ein Praktikum in einer Kita ist definitiv etwas anderes. Hier erfahre ich, was alles zu dem Berufsbild der Erzieherin gehört.
„Sterntaler*Zeit ist eine tolle Möglichkeit, in meinen Traumberuf reinzuschnuppern“

Was versprichst Du Dir von Deiner Sterntaler*Zeit?

Ganz viel (lacht). Ich wünsche mir ganz viel praktische Erfahrung, die ich sammeln kann, Spaß an der täglichen Arbeit mit Kindern, viele Antworten auf meine Fragen zur Ausbildung, wie z. B. Wie ist die Ausbildung strukturiert?, Wo ist die Berufsschule?, Welche Fächer habe ich?.

Aber am Ende verspreche ich mir eine Bestätigung in meinem Berufswunsch und das aus meinem Traumberuf Realität (Berufung) wird.

Was hast Du bis jetzt an Eindrücken und Erfahrungen sammeln können?

Die Kita hat mir vom ersten Tag an gefallen. Das ganze Team hat mich sehr gut aufgenommen. Sie erklären mir sehr viel, beantworten mir meine Fragen und übertragen mir auch schon Verantwortung für kleine Aufgaben. So kann ich mich ausprobieren. Kann die Kinder bei ihrem Tagesablauf in der Kita helfen, mit ihnen spielen, basteln und sie bei Streitigkeiten unterstützen, Kompromisse zu finden.

Das Gespräch führte Sylvia Modes-Neuß, Diakonie Erzgebirge.

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