Wo finde ich weitere Informationen und Unterstützung?

Es gibt es zahlreiche Organisationen und Initiativen, die sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen. Hier sind einige wichtige Anlaufstellen:

Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (Slpb)

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) ist eine staatliche Einrichtung des Freistaats Sachsen, die sich der politischen Bildungsarbeit widmet. Ihr Ziel ist es, das politische Bewusstsein und das demokratische Verständnis der Bürgerinnen und Bürger zu fördern und zu stärken.

Hier sind einige zentrale Aufgaben und Angebote der SLpB:

  1. Veranstaltungen und Seminare: Die SLpB organisiert zahlreiche Veranstaltungen, Seminare und Workshops zu aktuellen politischen Themen, historischen Ereignissen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Diese richten sich an verschiedene Zielgruppen, darunter Schüler, Studierende, Lehrer, Multiplikatoren und die breite Öffentlichkeit.
  2. Publikationen und Materialien: Die Landeszentrale bietet eine Vielzahl von Publikationen an, darunter Bücher, Broschüren, Zeitschriften und Informationsmaterialien. Diese decken ein breites Spektrum an politischen und historischen Themen ab und sind oft kostenlos oder zu einem geringen Preis erhältlich.
  3. Projektförderung: Die SLpB unterstützt und fördert Projekte von Vereinen, Schulen und anderen Organisationen, die sich der politischen Bildung widmen. Diese Projekte können finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie den Zielen der politischen Bildungsarbeit entsprechen.
  4. Bildungsangebote für Schulen: Es gibt spezielle Programme und Materialien für den Schulunterricht, um Lehrer bei der Vermittlung politischer Bildung zu unterstützen. Dazu gehören Unterrichtsmaterialien, Fortbildungen und Exkursionen.
  5. Beratung und Unterstützung: Die SLpB bietet Beratung und Unterstützung für Personen und Organisationen, die im Bereich der politischen Bildung tätig sind oder Projekte planen.

Die SLpB spielt eine wichtige Rolle in der Förderung von Demokratie und politischer Teilhabe in Sachsen. Durch ihre vielfältigen Angebote trägt sie dazu bei, das Verständnis für politische Prozesse zu vertiefen, historisches Wissen zu vermitteln und die gesellschaftliche Diskussion zu aktuellen politischen Themen zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung: SLpB.

Kulturbüro Sachsen

Das Kulturbüro Sachsen e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung von Demokratie, kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe in Sachsen einsetzt. Es wurde im Jahr 2004 gegründet und hat seinen Sitz in Dresden. Die Hauptaufgabe des Kulturbüros Sachsen besteht darin, zivilgesellschaftliche Initiativen zu unterstützen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit engagieren.

Hier sind einige der zentralen Aufgaben und Tätigkeiten des Kulturbüros Sachsen:

  1. Beratung und Unterstützung: Das Kulturbüro bietet Beratung und Unterstützung für Initiativen, Vereine und Einzelpersonen, die sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen. Dies umfasst Hilfe bei der Projektplanung, Finanzierung und Umsetzung von Maßnahmen.
  2. Vernetzung: Das Kulturbüro fördert die Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Sachsen, um den Austausch von Erfahrungen und die Zusammenarbeit zu stärken. Dies geschieht unter anderem durch Netzwerktreffen, Konferenzen und gemeinsame Projekte.
  3. Bildungsarbeit: Es werden Bildungsangebote wie Workshops, Seminare und Vorträge organisiert, die sich mit Themen wie Demokratie, Menschenrechte, Antirassismus und historische Aufarbeitung auseinandersetzen. Diese Angebote richten sich an verschiedene Zielgruppen, darunter Schulen, Vereine und die allgemeine Öffentlichkeit.
  4. Öffentlichkeitsarbeit: Das Kulturbüro Sachsen engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit, um auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratie und Vielfalt zu stärken. Dazu gehören Publikationen, Kampagnen und Medienarbeit.
  5. Projektarbeit: Das Kulturbüro initiiert und begleitet eigene Projekte, die sich mit den oben genannten Themen befassen. Diese Projekte können regional, national oder international ausgerichtet sein und unterschiedliche Formate wie Ausstellungen, Veranstaltungen oder Forschungsarbeiten umfassen.

Das Kulturbüro Sachsen ist somit eine wichtige Institution in Sachsen, die sich aktiv für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft einsetzt und zivilgesellschaftliche Akteure in ihrem Engagement unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Kulturbüros Sachsen: Kulturbüro Sachsen.

Betroffenen Beratung des RAA Sachsen

Die Betroffenenberatung des RAA Sachsen ist ein spezielles Angebot der RAA Sachsen e.V., das sich an Menschen richtet, die von rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Angriffen und Diskriminierungen betroffen sind. Dieses Angebot zielt darauf ab, den Betroffenen Unterstützung, Beratung und Begleitung zu bieten, um die Folgen solcher Übergriffe zu bewältigen und ihre Rechte durchzusetzen.

Hier sind einige zentrale Aspekte der Betroffenenberatung des RAA Sachsen:

  1. Beratung und Unterstützung: Die Betroffenenberatung bietet individuelle Beratung und Unterstützung für Menschen, die Opfer von rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Übergriffen geworden sind. Dies umfasst psychologische Unterstützung, rechtliche Beratung und praktische Hilfe im Umgang mit den Folgen eines Angriffs.
  2. Begleitung: Die Mitarbeiter der Betroffenenberatung begleiten Betroffene zu Terminen bei Behörden, Gerichten oder anderen Institutionen, um ihnen den Zugang zu Hilfeleistungen zu erleichtern und ihre Rechte zu vertreten.
  3. Vernetzung: Die Beratungseinrichtung arbeitet eng mit anderen Hilfsorganisationen, Anwaltskanzleien und sozialen Einrichtungen zusammen, um den Betroffenen ein umfassendes Unterstützungsnetzwerk zu bieten.
  4. Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit: Die Betroffenenberatung dokumentiert die Vorfälle, um das Ausmaß und die Folgen rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt sichtbar zu machen. Dies dient auch der Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Problematik aufmerksam zu machen und gesellschaftliche Sensibilisierung zu fördern.
  5. Präventionsarbeit: Neben der direkten Unterstützung der Betroffenen leistet die Beratungsstelle auch Präventionsarbeit, indem sie Informationen und Bildungsangebote bereitstellt, die helfen sollen, rechtsextreme und rassistische Einstellungen in der Gesellschaft zu bekämpfen.
  6. Schulungen und Workshops: Die Betroffenenberatung bietet Schulungen und Workshops für Multiplikatoren, Lehrer, Sozialarbeiter und andere Interessierte an, um das Bewusstsein für die Themen Diskriminierung und Gewalt zu schärfen und Handlungsstrategien im Umgang mit betroffenen Personen zu vermitteln.

Die Betroffenenberatung des RAA Sachsen ist somit ein wichtiges Angebot, um Menschen zu unterstützen, die Opfer von menschenfeindlicher Gewalt und Diskriminierung geworden sind, und trägt zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten in der Gesellschaft bei.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der RAA Sachsen unter der Rubrik Betroffenenberatung: Betroffenenberatung des RAA Sachsen.

AG Kirche für demokratie und Menschenrechte (AG KfdM)

Die AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte ist eine ökumenische Arbeitsgemeinschaft Sachsen. Sie setzt sich für die Förderung von Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte ein. Diese Arbeitsgemeinschaft wurde gegründet, um innerhalb der Kirche und darüber hinaus ein starkes Signal gegen Rechtsextremismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Hier sind einige der zentralen Aufgaben und Tätigkeiten der AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte:

  1. Bildungs- und Aufklärungsarbeit: Die AG organisiert Veranstaltungen zu Themen wie Demokratie, Menschenrechte, Antirassismus und interkulturelle Verständigung. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und Bewusstsein zu schaffen.
  2. Beratung und Unterstützung: Sie bietet Beratung und Unterstützung für Kirchengemeinden, kirchliche Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich in ihrem Umfeld für Demokratie und gegen Diskriminierung einsetzen wollen.
  3. Öffentlichkeitsarbeit: Die AG engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit, um die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten hervorzuheben und auf Missstände aufmerksam zu machen.
  4. Vernetzung und Kooperation: Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet eng mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren, Initiativen und Organisationen zusammen, die ähnliche Ziele verfolgen. Sie fördert den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Kirche.

Die AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte spielt eine wichtige Rolle dabei, die christlichen Werte von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Frieden in die Praxis umzusetzen und aktiv für eine gerechte und demokratische Gesellschaft einzutreten.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte: AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) ist ein bundesweites Netzwerk, das sich aus kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammensetzt. Ihr Ziel ist es, den Einsatz gegen Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu stärken und zu koordinieren. Die BAG K+R versteht sich als eine Plattform für den Austausch, die Vernetzung und die gemeinsame Aktion von Personen und Organisationen, die in diesen Bereichen aktiv sind.

Hier sind einige zentrale Aufgaben und Tätigkeiten der BAG K+R:

  1. Vernetzung und Austausch: Die BAG K+R fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen verschiedenen kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische und menschenfreundliche Gesellschaft einsetzen. Dies geschieht durch regelmäßige Treffen, Konferenzen und digitale Plattformen.
  2. Bildungsarbeit: Die BAG K+R organisiert und unterstützt Bildungsprojekte, Seminare und Workshops, die sich mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus und menschenfeindlichen Einstellungen auseinandersetzen. Diese Bildungsangebote richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Gemeindemitglieder, Multiplikatoren und die breite Öffentlichkeit.
  3. Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung: Die BAG K+R engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Gefahren von Rechtsextremismus und Rassismus aufmerksam zu machen und für eine offene, demokratische Gesellschaft zu werben. Dies beinhaltet die Veröffentlichung Flyern, die auf die unterschiedlichen Phänomene aus dem Bereich der “Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” aufmerksam machen und sensibilisieren, aber auch die Reihe “Einsprüche. Studien zur Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte”.
  4. Lobbyarbeit: Die BAG K+R setzt sich gegenüber politischen Entscheidungsträgern für eine konsequente Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus ein. Sie versucht, auf politische Prozesse Einfluss zu nehmen und auf gesetzgeberische Maßnahmen hinzuwirken, die demokratische Werte stärken und menschenfeindlichen Ideologien entgegenwirken.

Die BAG K+R ist somit ein wichtiger Akteur im Kampf gegen Rechtsextremismus und für die Förderung von Demokratie und Menschenrechten in Deutschland. Sie bündelt die Kräfte kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Initiativen und bietet eine Plattform für gemeinsames Handeln und Engagement.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus: BAG K+R.