Diakonie Sachsen

Publikationen / Stellungnahmen







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Jahresberichte

Wir sind Nachbarn. Alle. – Jahresbericht 2016

„Wir sind Nachbarn. Alle. - Für mehr Verantwortung miteinander“ - so lautet das Thema unseres diesjährigen Jahresberichts. Und es stimmt: Fast alle Menschen haben Nachbarn, sind Nachbarn. Doch was folgt daraus? Wir leben in Beziehungen - in nahen und dichten zur Familie oder engen Freunden, vielleicht auch zu Brüdern und Schwestern unserer Kirchgemeinde. In losen zum Nachbarn, Arzt, der Buchhändlerin, der Bäckerei-Verkäuferin. Jede dieser Beziehungen gestaltet sich anders. Gemeinsam bilden sie ein Geflecht, das sich gegenseitig beeinflussen und immer wieder verändern kann. Doch nachbarschaftliche Unterstützungsstrukturen, Wahlfamilien, Mentoren, Selbsthilfeangebote entstehen in aller Regel nicht von selbst.

Von wem gehen Impulse aus? Lesen Sie dazu weiter in unserem Jahresbericht 2016!

Annehmen statt Aufgeben – Jahresbericht 2015

„Annehmen statt aufgeben“ – wer hätte geahnt, dass unser an die Jahreslosung von 2015 angelehntes Jahresmotto durch die vielen Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, eine solch herausfordernde Brisanz erhalten würde? Als wir uns für dieses Thema entschieden, erahnten wir die Bedeutung der Flüchtlingsfrage noch nicht. Sie zeichnete sich nur schwach am Horizont ab. Und nun arbeiten wir nach Kräften und auf allen Ebenen – Hauptamtliche wie Ehrenamtliche – an dieser Aufgabenstellung mit. Dabei müssen wir feststellen: nichts spaltet die Menschen in Sachsen so sehr wie die Flüchtlingspolitik. Das geht bis in die Kirchgemeinden und bis in unsere eigenen Mitarbeiterschaften hinein. Doch wie wir auch zur Asylpolitik unseres Landes stehen: Die Not ist vor Ort. Lesen Sie dazu die vielen mutmachenden Beispiele der diakonischen Arbeit vor Ort in unserem Jahresbericht 2015.

Damit Bindung gelingt ... Jahresbericht 2014

Wir wissen heute: Die sichere Bindung zu einer primären Bezugsperson ist für ein Kind die wichtigste Ressource für den Erwerb von Urvertrauen in die Welt und in die Menschen. Sicher gebundene Kinder entfalten ihre sozialen, emotionalen und kognitiven Kompetenzen schneller und entwickeln Resilienz, wenn es später im Leben darum geht, auch mit Schicksalsschlägen und Enttäuschungen umzugehen.

Und wir wissen auch: Viele unserer „Klienten“ sind Menschen mit Bindungsstörungen. Von Kindheit an lebten sie mit einem erhöhten Risiko des Scheiterns. Viele wurden früh und chronisch traumatisiert. Es ist einfach so: Der Mensch ist ein Wesen, das verlässliche, menschliche Bindung braucht. Es scheint paradox und ist dennoch so: Nur ein sicher gebundener Mensch ist ein wahrhaft freier Mensch. Darauf weist auch der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater hin, wenn er schreibt: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit.“ Aus der Geborgenheit, die Jesus Christus schenkt, aus unserem Gottvertrauen heraus erwächst uns eine wunderbare und im Glauben gehaltene Freiheit. Ja, die Bindung an Gott, christlicher Glaube machen frei. Richtig gewählte Bindungen verleihen uns Freiheit und setzen enorme Kräfte frei.

Lesen Sie dazu unseren Jahresbericht 2014, der unter dem Motto "Damit Bindung gelingt" erschienen ist.

In der Nächsten Nähe – Jahresbericht 2013


Die Kampagne "In der Nächsten Nähe" stellt die Mitarbeitenden der Diakonie und ihre Motivation in den Mittelpunkt. Diesen Impuls haben wir als Diakonie Sachsen in unserem Jahresbericht 2013 aufgenommen. Denn es sind unsere Mitarbeitenden, die mit ihrem Können, ihrem Engagement und ihrem Glauben die Realität in unseren Einrichtungen und Diensten prägen. Sie stehen dafür, was Diakonie wesentlich und glaubwürdig ausmacht. Sie sind Diakonie und von ihnen hängt es ab, wie Diakonie erfahren wird. So haben wir die Kampagne zum Anlass genommen, je Arbeitsgebiet stellvertretend einen oder eine Mitarbeitende(n) für unseren Jahresbericht zu fragen: „Was glauben Sie?“ „Was trägt Sie in Ihrer Arbeit?“ „Wie kamen Sie zur Diakonie?“ „Was ärgert Sie in Ihrem diakonischen Alltag?“ „Was macht Sie glücklich?“

Entstanden sind berührende Interviews und Selbstbeschreibungen, die immer wieder eines zeigen: Diakonische Arbeit ist die verantwortliche und liebevolle Reaktion auf die Not des Anderen und macht den Gebenden selber glücklich. Arbeiten in der Nächsten Nähe ist eine Perspektive mit Sinn und Erfüllung.

Doch lesen Sie selbst!

DaSein – für Menschen im Alter – Jahresbericht 2012


Unter dem Titel „DaSein – für Menschen im Alter“ zeigt der Jahresbericht 2012 die Tätigkeitsfelder der Diakonie in Sachsen unter dem Blickwinkel der alternden Gesellschaft und die damit verbundenen Herausforderungen an unsere Arbeit.

Jahresbericht zum Blättern

Synodenbericht von OKR Christian Schönfeld auf der Frühjahrssynode 2012

Eine solidarische und gerechte Ausgestaltung der Versorgung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen gehört zu den größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass sie zu bewältigen sind, wenn „alte“ Begriffe wie Solidarität und Gerechtigkeit wieder Geltung bekommen. Und zwar sowohl in Politik wie auch in der Gesellschaft, ...

Hier ist dein Herz – Jahresbericht 2011


„Hier ist Dein Herz“ - unsere diakonische Antwort auf die Losung des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden ist auch der Titel unseres Jahresberichtes. Lassen Sie sich noch einmal in das Diakonie Quartier vor der Semperoper der Präsentation diakonisches Arbeitsfelder auf dem Kirchentag entführen und die vielfältigen Eindrücke in Wort und Bild auf sich wirken. Wir wünschen viel Spaß und Freude beim Stöbern und Entdecken in unserem Bericht.

Jahresbericht zum Blättern

Publikationen

Diakonische Beratungsdienste – Statistik 2015

Die vorliegende Zusammenstellung informiert über Klienten die diakonische Beratungsdienste im Jahr 2015 aufgesucht haben. Dafür wurde in den Beratungsstellen von den Klieneten die Daten Alter, Geschlecht, Arbeistlosengeld II - Bezug erhoben und ausgewertet. Die daraus abzuleitenden Tendenzen und Entwicklungen für die Beratungsdienste haben wir im zweiten Teil der Publikation zusammengestellt.

...kann ich bleiben, bist Du gehst?

Hospizdienste in der Diakonie Sachsen

Derzeit ruht die Hospiz- und Palliativkompetenz zu häufig auf den Schultern einzelner, hoch engagierter haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch unter unzulänglichen Bedingungen können Pflegende nicht die Qualität der Sterbebegleitung leisten, wie sie es gerne möchten. Dabei fordert die im Grundgesetz verankerte Menschenwürde, dass wir nicht aufhören die Lebensbedingungen aller Menschen so zu gestalten, dass ein Leben und Sterben in Würde möglich ist. Dies ist und bleibt ein zuverlässiger Gradmesser für die Menschlichkeit unserer Gesellschaft. Lesen mehr dazu in unsere Broschüre zum Sonntag der Diakonie.

Fremde Nächste – Ehrenamt für und mit Flüchtlingen und Asylsuchenden

Das Engagement für Flüchtlinge gehört schon immer zum Selbstverständnis unserer Kirche. Christen, die sich für Asylsuchende und Flüchtlinge engagieren, gründen sich auf dieses Verständnis. Sie verwandeln Flüchtlingszahlen in einzelne Schicksale von Männern, Frauen und Kindern. Sie benennen deren Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Nahrung und menschliche Kontakte. Es ist Aufgabe von uns und ein Grundrecht unseres Landes, darauf hinzuwirken, dass Flüchtlinge eine Heimat finden. Aufnahme, Schutz und Begleitung dieser Menschen sind Bausteine von Gerechtigkeit und Frieden.

Als Diakonie geht es uns darum, die Betreuung und Unterbringung menschenwürdig mit zu gestalten und Menschen dafür zu gewinnen, ehemals Fremde zu unseren neuen Nachbarn zu machen. Denn Fremde dürfen keine Fremden bleiben, da sie unsere Nächsten sind.

Lesen Sie dazu die nachfolgende Boschüre mit einer Reihe von gelungenen Beispielen zur Integration und wertvollen weiterführenden Informationen zu Asyl und Flucht.

„Es sollte überhaupt kein Armer unter euch sein”

20 Jahre Kirchlicher Hilfsfonds für Menschen in Not

Auch in unserem Land, in dem großer Reichtum höchst ungleich verteilt ist, gibt es Menschen in Armutslebenslagen, die keinerlei Möglichkeit haben, Geld für plötzliche Notfälle anzusparen. Hauptbetroffene sind Arbeitslose, Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und zunehmend ältere Menschen.

Gehen dann beispielsweise Brille oder Kühlschrank kaputt, kündigt sich die Geburt eines Kindes an, kann das zu ausweglosen, finanziellen Notlagen führen, die ohne Hilfe nicht zu bewältigen sind. Hier setzt die schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung aus Mitteln des Kirchlichen Hilfsfonds für Menschen in Not an.
Lesen Sie dazu mehr in der nachfolgenden Broschüre.

„Gäbe es doch einen, der mich hört!”,


Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Wer begleitet uns durch diese Tiefen? An wen können wir uns halten? Mit wem im Gespräch bleiben? Ob auch uns dann die TelefonSeelsorge ein wichtiger Bezugspunkt werden könnte? Das ist vielleicht zunächst ungewöhnlich und anonym. Vielleicht aber auch entlastend, weil es teilweise schwer fällt, persönliche Probleme im eigenen Umfeld anzusprechen. Für manche und manchen ist der Griff zum Hörer buchstäblich die letzte Rettung.

Die Arbeit der sechs ökumenischen TelefonSeelsorgestellen in Sachsen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Angebot der Hilfe und Begleitung in Krisensituationen entwickelt.

Lesen Sie dazu die nachfolgende Broschüre.

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei ...”

Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Menschen, die in Krisensituationen Unterstützung suchen, finden in unseren Beratungsstellen erfahrene und kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Die Beratung hilft ihnen, innere und äußere Räume zu öffnen um neue Zugänge zu Lösungen, Möglichkeiten und eigenen Ressourcen zu finden. Lassen Sie sich mit dieser Broschüre ansprechen und in die Arbeitsweise und Inhalte der diakonischen Beratungsarbeit hinein nehmen!


Mit Herz und Tat in Dorf und Stadt


„Unterwegs braucht man einen guten Gefährten, zu Hause einen guten Nachbarn“, sagt ein Sprichwort aus China. Gefährten suchen und Nachbarschaften bilden, sind Grundprinzipien des Lebens. Doch gute Nachbarschaften fallen nicht vom Himmel. Die Diakonie Sachsen setzt sich dafür ein, dass Städte und Gemeinden, Dörfer und Quartiere zu Orten des Miteinanders, der guten Nachbarschaft weiterentwickelt werden. Das gilt auch für benachteiligte Stadtgebiete oder Orte, an denen nicht mehr allzu viel „los“ ist. Unverzichtbare Partner bei unserem Vorhaben sind dabei die Kirchgemeinden: Sie sind mit ihrer zentralen Lage ein wesentliches Fundament für den Brückenbau in die Gesellschaft hinein.

Wir wollen mit dem Diakonie Sonntag 2011 zukunftsweisende Projekte auf den Weg bringen, die den Zusammenhalt stärken und dazu beitragen, den sozialen Frieden zu sichern. Neue Initiativen, die geeignet sind, Nachbarschaften zu stabilisieren und Netzwerke knüpfen, damit Menschen bei der Bewältigung ihrer häufig schwierigen Situation nicht alleine gelassen werden. „Orte des Miteinanders“ sollen entstehen.

PDF zum Blättern

Stellungnahmen

„Weihnachten im Schuhkarton”

Positionierung der Diakonie Sachsen zur Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins „Geschenke der Hoffnung e. V.

 
Es gibt viele Möglichkeiten sich freiwilligen zu engagieren!

Ab sofort auch refugees welcome!

Beratung für Menschen in Wohnungsnot
Projekt und Kurs „Demokratiestifter”

Projekt und Kurs zum "Demokratiestifter in Sachsen"

Arbeit finanzieren, statt Arbeitslosigkeit

Evangelische Online-Beratung