Werkstatt W5

 

Was nicht sein darf, gibt es doch

Schutzkonzepte für die uns anvertrauten Menschen

Cornelia Schönfuß, M.A. Erziehungswissenschaften/Journalistik/Psychologie
Fachberaterin Kindertagesstätten der Diakonie Leipzig und ausgebildete Multiplikatorin im Bereich sexualisierte Gewalt

Benjamin Förster, Dipl.-Sozialpädagoge
Fachbereichsleiter Beratungs- und Betreuungsdienste der Diakonie Leipzig in dieser Funktion auch verantwortlich für den werksweiten Arbeitskreis Kindeswohl
Mitautor des Bundesrahmenhandbuchs Diakonie Siegel Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt

Wir als Diakonie treten mit unseren Einrichtungen dafür an, dass die uns anvertrauten Menschen durch uns die bestmögliche Unterstützung erhalten und sich sicher und wohl fühlen - egal ob in Seniorenheimen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe, im stationären oder ambulanten Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, in Kitas oder Beratungsbereichen. Dennoch kommt es häufiger als oft gedacht, zu kleineren und größeren Grenzüberschreitung im Umgang der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden mit den anvertrauten Menschen oder des Klientel untereinander.
Eine Kultur der Achtsamkeit, ganz klare Grenzsetzungen und ein institutionell-geregelter Umgang mit Grenzverletzungen sollten überall zum Standard werden. Aber wie kann das erreicht werden? Welche Schritte sind nötig und sinnvoll? Mit welchen Hürden und Herausforderungen muss gerechnet werden, wenn sich eine Einrichtung oder ein ganzer Träger in dieser Frage auf den Weg macht.
Im Workshop werden praxisorientiert die Grundlagen und Möglichkeiten der Entwicklung von Schutzkonzepten auf Einrichtungs- und Trägerebene vorgestellt und können im Gespräch beleuchtet, diskutiert und vertieft werden.

http://www.diakonie-sachsen.de/werkstaetten_werkstatt_w5_de.html