Werkstatt W1a und W1b

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Diskussion zu einer sozialpolitischen und theologischen Notwendigkeit

Prof. Dr. Dr. Ralf Evers, Evangelische Hochschule

„Deutschland diskutiert über Grundeinkommen – bedingungslos, solidarisch, ganz oder gar nicht. Hartz IV steht auf dem Prüfstand: reformiert, kritisiert, gelobt, überwunden. Große Lösungen werden gefordert: eine Sozialpolitik, die endlich alles besser macht, alle Probleme löst, alle Erwerbslosen in Arbeit bringt und alle Armen aktiviert.“ So eröffnet die Diakonie ihre Debatte zum bedingungslosen Grundeinkommen. Denn sicher ist, dass die veränderte Sozialpolitik an dieser Idee nicht vorbeigehen kann. Sozialpolitisch - und auch theologisch. Schließlich betont die Bibel das Recht der Armen und Ausgegrenzten auf Hilfe. Ihre Lebensgrundlage ist zu sichern. Dies ist Ausdruck ihrer Menschenwürde. Im christlichen Verständnis wurzelt die Menschenwürde darin, dass der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist. Und, so der Theologe und Sozialethiker Franz Segbers: „Das Ebenbild Gottes nötigt man nicht!“

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