Werkstatt W11

 

Gemeinsam mit Dir

Diakonie-Karriere ohne Taufschein

Thomas Theuring, Dipl. Soz.-päd., AAT®-Trainer, PART®-Trainer, aktuell tätig als Leiter der ambulanten Jugendhilfe (Arbeitsbereich der Diakonie Leipzig mit ca. 100 aktuell Mitarbeitenden), stellv. Vorsitzender des Fachverbandes ev. Jugendhilfe des DW Sachsen, Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Leipzig, ev. lutherisch, verheiratet 3 Kinder

Unsere Dienstgemeinschaft hat sich gewandelt. Längst gehören nicht mehr Alle, manchmal nicht mehr die Mehrheit der Mitarbeiterschaft in unseren Diensten einer christlichen Glaubensgemeinschaft an. Der Fachkräftemangel im ganzen Freistaat und die sinkende Kirchenzugehörigkeit (in Leipzig keine 15%) prägen unser Arbeitsfeld und die Frage nach der Gleichbehandlung von Mitarbeitenden mit und ohne Taufschein /Religionszugehörigkeit prägt unseren Arbeitsalltag.
Die Großen Fragen, ob man als Nichtchrist in die MAV gewählt werden oder in Leitungspositionen aufsteigen kann werden wir an dieser Stelle leider nicht entscheiden und klären können.
Allerdings stellen sich in der praktischen Arbeit in unseren Diensten immer wieder die Fragen: Wieviel christliches ist eigentlich noch drin in der Diakonie? Wieviel muss drin sein und warum? Was unterscheidet die Arbeit bei uns als Diakonie tatsächlich von der Arbeit bei einem anderen Träger - oder ist das nur noch Augenwischerei? Wo wird das christliche an unserer Arbeit noch ersichtlich? Was ist bei uns anders? Was ist bei uns "mehr"? Muss ich dazu ein gläubiger Christ sein, oder was kann und darf von mir als Mitarbeitenden an christlicher Überzeugung und/ oder Identifikation erwartet werden. Was ist nicht zulässig und bleibt Privatsache? Was erwartet Leitung, Kirche, KollegInnen, BewohnerInnen/ KlientInnen/ PatientInnen in dieser Hinsicht von mir. Darf, kann, muss ich mit meinem Klienten/ Patienten/ Bewohner beten?
Was bedeutet es ganz praktisch in einer Dienstgemeinschaft statt in einem normalen Beschäftigungsverhältnis zu stehen und wie kann und sollte sich dies auf den Umgang untereinander und von / mit Leitung auswirken?
Diesen Fragen einmal praktisch nachzugehen, gemeinsam unser Selbstverständnis zu diskutieren um daraus Anregungen und Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen sind Sie/ bist Du bei diesem Seminar herzlich eingeladen.

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