15.08.2019

Veranstaltungshinweis

 

Lesung mit Diakonie-Präsident Ulrich Lilie mit anschließendem „Diakonischen Nachtgebet“

am Montag, 26. August 2019, um 20 Uhr im Altarraum der Kreuzkirche in Dresden

Es gärt in Deutschland: Millionen Menschen fühlen sich abgehängt, unverstanden und vor allem: ungehört. Andere möchten nichts mehr mit „denen da unten“ zu tun haben und bilden Parallelwelten. Die Folgen sind dramatisch. Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, hat dazu ein Buch geschrieben: „Unerhört! Vom Verlieren und Finden des Zusammenhalts“ und wird am Montag, 26. August 2019, um 20 Uhr in der Kreuzkirche in Dresden daraus lesen. Anschließend wollen wir ein Diakonisches Nachtgebet abhalten.
Mit dem „Diakonischen Nachtgebet“ schließen wir an die Tradition des politischen Nachtgebets an, die am 1. Oktober 1968 in der evangelischen Antoniterkirche in Köln von u.a. von Dorothee Sölle, Fulbert Steffensy und Heinrich Böll ins Leben gerufen und bis 2002 fortgesetzt wurde. Die politischen Nachtgebete dienten dem Leipziger Pfarrer Christoph Wonneberger zum Vorbild für die Montags-Friedensgebete, die seit 1982 in Leipzig abgehalten wurden und aus denen letztendlich die Montagsdemonstrationen hervorgingen.


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