18.04.2019

Diakonie Sachsen bedauert Tod einer Mitarbeiterin von vor einem Jahr und hält die aktuelle mediale Diskussion um das Hospiz in Falkenstein für unangemessen

 

In der Berichterstattung um die Vorgänge im Hospiz „Villa Falgard“ in Falkenstein bezieht die Diakonie Sachsen Stellung. Vorstandsvorsitzender Dietrich Bauer:
"Die Diakonie Sachsen bedauert den Suizid der ehemaligen Hospiz-Mitarbeiterin zutiefst. Ihr Sterben vor über einem Jahr erschüttert uns immer noch und wir sprechen ihrer Familie unsere aufrichtige Anteilnahme aus!“
Die Diakonie sei aber auch der Überzeugung, dass sich über dieses tragische Geschehen nicht in der medialen Öffentlichkeit ausgebreitet werden sollte. „Und zwar einerseits aus Respekt vor den Hinterbliebenen, die dies nicht wünschen. Aber auch aus Rücksicht auf die im Hospiz lebenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen. Es muss für sie unerträglich sein, das letzte Zuhause ihrer sterbenden Angehörigen wegen Vorgänge von vor einem Jahr immer wieder in der medialen Berichterstattung zu sehen. Und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dort engagiert und einfühlsam um ihre Gäste kümmern, sollten ihre Arbeit in Frieden tun können!“
Träger des Hospiz „Villa Falgard“ in Falkenstein ist das Diakonische Werk im Kirchenbezirk Auerbach.



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