Kunst trotz(t) Ausgrenzung

 

Kunst trotz(t) Ausgrenzung

Ein ungewöhnliches Kunstprojekt setzt in Chemnitz Zeichen gegen Ausgrenzung

Unter dem Titel "Kunst trotz(t) Ausgrenzung" wird sich eine Ausstellung in Chemnitz mit Beiträgen namhafter Künstler gegen Fremdenfeindlichkeit und alle Formen von Ausgrenzung wenden. Die Wanderausstellung der Diakonie, die mit der Station in Chemnitz erstmals in Ostdeutschland zu sehen sein wird, richtet sich gegen aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Die mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler positionieren sich mit ihren über 200 Exponaten eindeutig gegen Ideologien von angeblicher Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen. Die Zusammenstellung spricht eine deutliche ...

Die Ausstellung ist vom 12. März bis zum 1. Mai 2019 im Wirkbau Chemnitz, Erdgeschoß Haus D, Lothringer Str. 11, 09120 Chemnitz zu sehen.

In den Kunstsammlungen Chemnitz (Theaterplatz 1) sind Druckgrafiken aus der Serie „Flagge zeigen“ der Edition Staeck zu sehen.

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Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Karfreitag, den 19. April geschlossen!
EINTRITT FREI!

Führungen durch die Ausstellung jeden Sonntag um 14 Uhr (am 21. und 28. April schon 13 Uhr!)
Kinderführung am Familiensonntag, den 7. April

Führungen in Englisch, Arabisch und Farsi können auf Anfrage unter info(at)diakonie-sachsen.de oder 0351 83 15 210 gebucht werden.

 

Begleitprogramm

Im Rahmen der Ausstellung "Kunst trotz(t) Ausgrenzung" findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt. Veranstaltungsflyer zum Runterladen!
Besuchen Sie dazu auch unseren Facebook-Auftritt zur "Kunst trotz(t) Ausgrenzung".

Lesungen

20. März 2019, 19 Uhr

Franziska Schreiber „Inside AfD. Der Bericht einer Aussteigerin“

Lesung mit anschl. Diskussion

3. April 2019, 18.00 Uhr

Robert Claus „Hooligans – eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik“

Lesung mit anschl. Diskussion

14. April 2019, 15 Uhr

Ammar Awaniy „Fackeln der Angst. Von Homs nach Magdeburg“

Lesung mit anschl. Diskussion

17. April 2019, 19.00 Uhr

Juna Grossmann „Schonzeit vorbei. Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus”

Lesung mit anschl. Diskussion

Ein Teil des Begleitprogramm wird der „Weiße Tisch“ sein. In Chemnitz herrscht seit den Vorfällen im vergangenen Jahr häufig Sprachlosigkeit. Mit Hilfe des „Weißen Tisches“ soll diese Sprachlosigkeit aufgebrochen werden. Am „Weißen Tisch“ nehmen jeweils zwei bis drei Personen Platz, die über ein im Vorfeld festgelegtes Thema diskutieren. Um den Tisch herum sitzt das Publikum. Es ist eingeladen, in die Diskussion einzusteigen und am „Weißen Tisch“ Platz zu nehmen.

Weißer Tisch

28. März 2019, 19 bis 21 Uhr

Was ist dran an der Diskriminierung Ostdeutscher in einem vereinigten Deutschland?

Gesprächspartner:
Ines Vorsatz, Koordinierungsstelle LAP/Kriminalprävention der Stadt Chemnitz
Angela Klier, Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit im Erzgebirge

4. April 2019, 19 bis 21 Uhr

Muss Kirche politisch sein?

Gesprächpartner:
Landesbischof Dr. Carsten Rentzing der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Hannes Leitlein, Stellv. Redaktionsleiter bei Christ & Welt der ZEIT
Moderation: Susanne Sturm (MDR)

25. April 2019, 19.00 bis 21.00 Uhr

Rechtspopulismus und Christentum

Gesprächspartner:
Dr. Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Dr. Sven Petry, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirchgemeinde in Tautenhain, Sachsen
Moderation: Susanne Sturm (MDR)

Familiensonntag
7. April 2019

"Als die Raben noch bunt waren" Tisch-Theater (11:30 und 15:30 Uhr)

Führung für Kinder (11 und 15 Uhr)

... und Kreativangebote zum Mitmachen

Veranstaltungen

26. März 2019, 19.30 Uhr

Alles Täuschung? Verschwörungsmythen und ihre Gefahren

Dr. Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

10. April 2019, 14.00 bis 16.00 Uhr

Wer sind die Anderen – geflüchtete Frauen in Chemnitz

Das Projekt „Sonnenschein-iichraq“ ist ein Projekt zur Stabilisierung und Integration asylsuchender Frauen in Chemnitz.  Diese Frauen kommen zu Wort - als Sprachbotschaft oder Brief.
Die Mitarbeiterinnen des Projektes stehen zur Verfügung, um mit den Besucherinnen und Besuchern über die Situation geflüchteter Frauen ins Gespräch zu kommen.

Stadtmission Chemnitz e.V., Annette Buschmann

30. April 2019, 17 Uhr

WIR LEBEN IN CHEMNITZ - Jugendliche berichten

Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit Chemnitz e.V. in Kooperation mit inpeos e.V. und dem Armen Theater Chemnitz

Inhalt in drei Teilen:

  • Vorstellung der Ergebnisse einer Befragung von Chemnitzer Jugendlichen zu Identität, Teilhabe und die Anderen
    (Tina Kilian, Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit e.V.)
  • Szenische Theaterlesung von Chemnnitzer Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung zu ausgewählten Antworten aus den Interviews der wissenschaftlichen Arbeit ergänzt mit Antworten von Jugendlichen mit Fluchterfahrung (inpeos e.V. und Armes Theater Chemnitz)
  • Anschließend Diskussion und Austausch mit dem Publikum und Kulturschaffenden mit dem Ziel Ideen zu entwickeln, was Jugendliche ansprechen könnte um sich mit Ihrer Stadt zu identifizieren, zu partizipieren und zu gestalten um ein friedliches Miteinander in der Stadt zu fördern

 

 

Unterstützer

Wir danken für die Unterstützung durch die

  • Diakonie Stiftung in Sachsen
  • Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
  • Stadt Chemnitz

Spendenaufruf

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IBAN: DE2035060190 0100100444,
Bank für Kirche und Diakonie
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