Diakonie Sachsen

„Wir haben als Christen deutlich zu mahnen”

Caritas und Diakonie stellen zu den Landtagswahlen „Grundsätze für eine gerechte Sozialpolitik“ vor

„Soziale Arbeit ist der Kitt unserer Gesellschaft und schafft die Grundlage für ein friedfertiges Zusammenleben und damit letztlich die Werte, die unsere Gemeinschaft zusammenhalten. Was wäre das Land ohne sie?“, fragt Christian Schönfeld anlässlich der Vorstellung der „Grundsätze für eine gerechte Sozialpolitik“ am 15. April 2014 im Saal der Landtagspressekonferenz in Dresden.

Caritas und Diakonie als die beiden christlichen Wohlfahrtsverbände haben anlässlich der anstehenden Landtagswahlen gemeinsam Grundsätze verfasst, mit denen sie die Parteien und die Kandidatinnen und Kandidaten auch für die sozialen Belange und für alle Formen der Benachteiligung sensibilisieren wollen.

Mit insgesamt 26 000 hauptamtlichen und rund 13 000 ehrenamtlichen Mitarbeitenden erbringen die beiden christlichen Sozialverbände Leistungen, die für den Zusammenhalt und das Miteinander in Sachsen essentiell sind. „Wir haben Tag für Tag mit tausenden von Menschen zu tun, die in irgendeiner Form Hilfe und Unterstützung benötigen. Allein die diakonischen Beratungsstellen haben im letzten Jahr über 51 000 Menschen in Sachsen beraten und begleitet. So wissen wir um die Lebenslagen sehr gut Bescheid. Insofern können wir sehr selbstbewusst sein: Wir sind wirklich nah dran an den Menschen und wissen um die häufig sehr prekären Lebenslagen.“

„Als Christen sind wir zur Anwaltschaftlichkeit verpflichtet: Das heißt, wir haben den Auftrag, für die zu sprechen, die selbst nicht sprechen können oder einfach überhört werden. Wir haben als Christen deutlich zu mahnen“, sagt Matthias Mitzscherlich. „Und wir hoffen auch, darauf, dass die Belange sozial Benachteiligter im Wahlkampf deutlicher zur Sprache kommen und die Positionen der kandidierenden Parteien deutlich sichtbarer werden. Geld ist ein Mittel zum Zweck – was also ist uns etwas wert und wie wollen wir es verteilen? Soziale Infrastruktur ist genauso wichtig wie Verkehrsinfrastruktur - darüber wollen wir mit unseren Grundsätzen eine Diskussion innerhalb der Gesellschaft anregen“, so Schönfeld abschließend.

 
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