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23.07.2014 | Sachsen spenden großzügig für Menschen in Entwicklungsländern / Brot für die Welt legt Bilanz für 2013 vor

Die Sachsen haben „Brot für die Welt“ im vergangenen Jahr wieder zuverlässig und großzügig unterstützt. Insgesamt nahm das evangelische Hilfswerk unter dem Aktionsmotto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ bundesweit an Spenden und Kollekten knapp 55, 8 Millionen Euro ein. Vom Gebiet der sächsischen Landeskirche stammten davon 1.702.562 Millionen Euro und damit leicht mehr als 2012 als es 1.644.910 Millionen Euro waren. Direkt auf das sächsische Spendenkonto gingen 991.525 Euro ein. Das entspricht fast exakt dem Betrag von 2012 mit 991.814 Euro.

Sachsens Diakoniedirektor Christian Schönfeld dankt allen Kirchgemeinden und privaten Spendern, die zu dem Ergebnis beigetragen haben: „Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Menschen im vergangenen Jahr schon für die Opfer der Juni-Flut in Deutschland und den Taifun auf den Philippinen Geld gegeben haben. Die Kontinuität der Spenden bei Brot für die Welt ist deswegen umso höher zu schätzen und zeigt die Verbundenheit vieler mit dem Hilfswerk. Eine Welt ohne Hunger ist keine Utopie“, sagt Diakoniedirektor Schönfeld.

Weltweit bewilligte Brot für die Welt im vergangenen Jahr 598 Projekte in 70 Ländern neu. Derzeit fördert das Hilfswerk mehr als 2.000 Projekte mit einer durchschnittlichen Laufzeit von drei Jahren. Über Partnerorganisationen vor Ort wird zum Beispiel Menschen in Angola geholfen, nach dem Bürgerkrieg in ein normales Leben zurück zu finden. Auf Kuba lernen Kleinbauern, wie sie mit wenigen Mitteln erfolgreich Landwirtschaft betreiben können und ihr Wissen mit anderen teilen.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt im vergangenen Jahr auch Geld des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 263,4 Millionen Euro zur Verfügung. Für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit wurden 2,4 Prozent und für Verwaltungsaufgaben 2,9 Prozent eingesetzt.

Die kommende Aktion von Brot für die Welt, die am 1. Advent eröffnet wird, steht unter dem Motto „Satt ist nicht genug!“. Dabei geht es um die Mangel- und Fehlernährung in Entwicklungsländern, die zu höherer Krankheitsanfälligkeit und vor allem bei Kindern zu dauerhaften körperlichen Schäden führt.

 
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