Diakonie Sachsen

11.02.2014 | Lebenschancen für Kinder und Jugendliche in Sakiai

20. Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ verbuchte 2013 deutlich höhere Spenden

Bei der von Diakonie Sachsen und evangelischer Landeskirche gemeinsam getragenen Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Spenden eingegangen als in den Vorjahren. Insgesamt kamen knapp 26.200 Euro zusammen. 2012 lag die Summe bei knapp 23.500 und 2011 bei 20.300 Euro.

Das Geld der 20. Aktion fließt in die Erweiterung eines Kinderheims im litauischen Sakiai.

Diakonie-Direktor Christian Schönfeld erklärt: „Ich freue mich über die erfolgreiche Spendenaktion und danke allen Unterstützern! Vielen Kindern in der litauischen Stadt Sakiai geht es nicht gut und die dortige Kirchgemeinde kann bei weitem nicht allen helfen. Deswegen war die Unterstützung eines Erweiterungsbaues für die Kinder so wichtig. Auch wenn die Länder Osteuropas oft nicht mehr so große Aufmerksamkeit genießen, gibt es dort in vielen Regionen Verarmung, große soziale Ungerechtigkeit und einen riesigen Bedarf an Hilfe. Das haben viele Spenderinnen und Spender in den sächsischen Kirchgemeinden nicht vergessen.“

Die einstmals bundesweite Spendenaktion wird von zahlreichen Landeskirchen dezentral weitergeführt. In Sachsen sind dafür die evangelischen Landeskirche und die Diakonie zuständig. Die Spenden aus dem Jahr 2013 kommen dem Projekt „Kinder und Jugendliche lernen ihr Leben zu gestalten“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde in Sakiai zugute. Die kleine, aber sozial hoch engagierte Gemeinde betreibt bereits ein Kinderheim, das in Litauen Modellcharakter hat.

Seit 2005 finden dort Kinder und Jugendliche aus schwierigsten sozialen Verhältnissen ein Zuhause. Die Spenden sind nun für einen auch von der EU geförderten Erweiterungsbau gedacht, in dem Kinder in Familiengruppen zu je acht Bewohnern unterkommen sollen. Damit soll der familienpädagogische Ansatz untermauert werden.

Die kommende 21. Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ wird für Sachsen am 9. März 2014 mit in einem Gottesdienst in Oßling (Landkreis Bautzen) eröffnet. Die Spenden in diesem Jahr fließen in ein Projekt für behinderten Kindern und Jugendlichen im russischen Orenburg.

Weitere Informationen: Marius Zippe, Referent für Ökumenische Diakonie, Tel.: 0351/8315-129.

 
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