Diakonie Sachsen
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23.06.2014 | Einführung der neuen Referentin für Theologie im Diakonischen Amt

Gottesdienst am 25. Juni in Radebeuler Friedenskirche

Die neue Referentin für Theologie im Diakonischen Amt, Christine Rösch, wurde am Mittwoch mit einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Zu der Feier in der Radebeuler Friedenskirche (14.00 Uhr) wurden rund 100 Gäste erwartet. Rösch war zuvor Theologin bei der Diakonie Mitteldeutschland. Die Einführung übernimmt Sachsens Diakoniedirektor Christian Schönfeld, der sich über die Neubesetzung der Referentenstelle freut:

„Mit Christine Rösch haben wir eine ausgewiesene Kennerin des Feldes zwischen Theologie und Diakonie gewonnen. Gerade in Zeiten, in denen Sozialarbeit zunehmend als finanzielle Last betrachtet wird, muss auf die christlichen Werte bei der Unterstützung von Hilfsbedürftigen und Ratsuchenden verwiesen werden. Denn daraus leitet sich unser diakonisches Handeln ab“.

Rösch kam 1958 im thüringischen Gotha zu Welt. Sie war in ihrem ersten Beruf Diplomingenieur für Gebiets- und Stadtplanung, arbeitete in der Altstadtsanierung und Kirchenrestaurierung. Später studierte sie Theologie und war seit 1994 Gemeindepfarrerin in Seebergen (Landkreis Gotha). Seit 2002 hatte Rösch die erste Pfarrstelle im Diakonischen Werk Thüringen inne und war seit der Fusion zur Diakonie Mitteldeutschland für das Referat Theologie, Diakonik und Geistliches Leben zuständig.

Darüber hinaus trat Christine Rösch als Sängerin und Rundfunksprecherin für Morgen- und Abendandachten beim MDR Thüringen in Erscheinung. Sie sagt: „In den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Sachsen arbeiten 19.000 Menschen, sowohl mit als auch ohne konfessionelle Bindung. Meine Aufgabe sehe ich darin, alle Mitarbeitenden in religiösen Anliegen sprachfähig zu machen und zu eigener Glaubenserfahrung und geistlicher Praxis zu ermutigen“.

Zu den Aufgaben der Referentin für Theologie zählt es, gemeinsam mit dem Direktor die Bedeutung des christlichen Glaubens für die evangelische Sozialarbeit hervorzuheben. Sie ist für deren theologische Reflexion im Zusammenhang mit sozialen und sozialpolitischen Entwicklungen zuständig. Unter anderem unterstützt und koordiniert die Referentin Fachveranstaltungen und arbeitet mit der Diakonischen Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg zusammen. Rösch engagiert sich besonders für Menschen mit geistiger Behinderung und lebt selbst seit über 20 Jahren mit zwei geistig behinderten Jugendlichen zusammen.

 
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