Diakonie Sachsen
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05.12.2014 | Diakonie Sachsen: Weltoffen und versöhnt – am Montag sich für den sozialen Frieden engagieren!

Etwa 50 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht vor Krieg und Terror. Rund 200 000 kommen nach Deutschland, ca. 8000 nach Sachsen. „Vor Gott sind alle Menschen gleich und wir alle sind dazu aufgerufen, Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Krisen flüchten, in unserem Land willkommen zu heißen", sagt Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen.

„Wir danken den Vielen, die in Kommunen, Kirchgemeinden sowie diakonischen Einrichtungen und Diensten eine Willkommenskultur schaffen. Sie gehen auf Asylsuchende zu, suchen das Gespräch mit ihnen und bieten unterschiedliche Hilfen an. Sie stärken den Ruf eines weltoffenen und gastfreundlichen Sachsens. Denn Menschen, die bedroht oder verfolgt werden, brauchen unsere Unterstützung", so der Diakonie-Chef. Niemand dürfe wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt werden, so stehe es im Grundgesetz.

„Patriotismus zeigt sich in der Umsetzung dieser Grundwerte und nicht im Schüren von dubiosen Ängsten und Ausländerfeindlichkeit. Es ist normal, verschieden zu sein. Schon immer hat Europa und nach 1945 auch Deutschland Flüchtlinge aufgenommen," so Schönfeld weiter.

In diesem Zusammenhang ruft Christian Schönfeld Diakonie-Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger Dresdens dazu auf, sich am kommenden Montag, 08. Dezember, 2014, um 18 Uhr von den Kirchen zu einem Friedensgebet in die Annenkirche einladen zu lassen. Anschließend geht es zu einem Bittgang zum Platz zwischen Kreuzkirche und Rathaus.

Von Politikerinnen und Politikern aller demokratischen Parteien erwartet die Diakonie den Einsatz für faire Asylverfahren, menschenwürdige Unterbringung und notwendige Integrationsleistungen wie etwa Flüchtlingssozialarbeit. Integrationshemmende Regelungen sollten so schnell wie möglich aufgehoben werden. „Denn nur, wenn die Verschiedenheit Normalität wird, ist die Aufforderung an die Zivilgesellschaft, eine Willkommenskultur zu schaffen, glaubwürdig", so Schönfeld abschließend.

 
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