Diakonie Sachsen

27.06.2013 | Sturzflut in Indien: über 100.000 Menschen in Not

Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt 88.000 Euro Soforthilfe bereit, um die Betroffenen der Sturzfluten mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu versorgen. Außerdem werden Planen und einfache Materialien für provisorische Unterkünfte verteilt. „Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen. Wir rechnen mit mehr als 15.000 Toten“, erklärte Nirmal J. Singh von CASA, der indischen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe.

Etwa 100.000 Pilger wurden von den sturzflutartigen Überschwemmungen und Erdrutschen am südlichen Himalaya in der Region Uttarakhand überrascht. „Gerade sie sind betroffen, denn ihre Hotels waren nahe an den Flüssen gebaut und wurden von den Wassermassen regelrecht weggespült. Erst wenn die überlebenden Pilger in Sicherheit gebracht sind, werden wir in die entlegenen Dörfer kommen“, erklärte Singh und betonte, dass die Dorfbewohner ihre gesamte Lebensgrundlage in den Fluten verloren hätten. „Anders als die Besucher können sie nirgendwohin zurückkehren. Es wird lange dauern, bis sie wieder ein normales Leben führen können“. Die Dörfer liegen in zerklüfteten Bergketten und sind häufig nur nach tagelangen Fußmärschen oder per Hubschrauber zu erreichen. Die Rettungsmaßnahmen werden zudem durch die andauernden Regenfälle und die Gefahr von Erdrutschen erschwert. Ein Hubschrauber der indischen Armee ist bereits bei Rettungsarbeiten abgestürzt.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Opfer der Sturzflut unter dem Stichwort: „Indien“.

Konto 100 100 100, BLZ 350 601 90 Bank für Kirche und Diakonie - LKG Sachsen oder online-spenden.

 
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