Diakonie Sachsen
Erfahrungen im Dienst der TelefonSeeelsorge

21.08.2013 | „Gäbe es doch einen, der mich hört”

Sonntag der Diakonie 2013 steht im Zeichen der ökumenischen TelefonSeelsorge

Einmal im Jahr, am „Sonntag der Diakonie“, stehen diakonische Arbeitsfelder im Mittelpunkt. „Gäbe es doch einen, der mich hört!“, diese Klage Hiobs ist das Motto des diesjährigen Sonntags der Diakonie am kommenden Sonntag, 25. August 2013, dessen landesweit in den Kirchgemeinden der Ev. - Luth. Landeskirche Sachsens gesammelte Kollekte der ökumenischen TelefonSeelsorge in Sachsen gewidmet ist.

Sich etwas von der Seele reden, sein Herz ausschütten, trübe Gedanken ans Licht bringen, Rat einholen, dafür gibt es bei der ökumenischen TelefonSeelsorge Menschen, die sich auf Anrufende einlassen. Sie sind geschult, zuzuhören. Sie versuchen, Ratsuchende zu unterstützen. Dies geschieht anonym und vertraulich.

Die Arbeit der sechs ökumenischen Telefonseelsorgestellen in Sachsen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Angebot der Hilfe und Begleitung für Menschen in Krisensituationen entwickelt. Für manchen ist der Griff zum Hörer buchstäblich die letzte Rettung. Zurzeit stehen 430 qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, so dass die TelefonSeelsorge in Sachsen rund um die Uhr gesprächsbereit ist. Die fachliche und organisatorische Begleitung erfolgt durch insgesamt acht hauptamtlich Mitarbeitende.

Der Dienst am Telefon setzt eine hohe persönliche und fachliche Kompetenz voraus. Denn am Telefon hören die Mitarbeitenden Schweres, Belastendes, Erschreckendes und Bedrohliches. Der Impuls zu helfen und die Erfahrung, es manchmal nicht zu können, müssen ebenso ausgehalten werden wie entgegengebrachte Wut, Aggression, Beschimpfung und Beleidigung. Daher sind eine kontinuierliche Supervision sowie Aus- und Fortbildung nötig.

Mit der Kollekte des diesjährigen Sonntags der Diakonie soll dieses wichtige Anliegen unterstützt werden.

Unter den Rufnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 können sich Anrufende gebührenfrei und anonym (ohne Registrierung im Einzelverbindungsnachweis) an die TelefonSeelsorge wenden – sowohl vom Festnetz als auch vom Handy aus.

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit bei der TelefonSeelsorge interessiert, kann sich an die Büros der Sächsischen TS-Stellen in Dresden, Leipzig und Bautzen oder an die drei in Südwestestsachsen tätigen TS-Stellen in Chemnitz, Zwickau und Auerbach (zu finden unter www.TelefonSeelsorge-sws.de) wenden.

TelefonSeelsorge@diakonie-bautzen.de (Tel.: 03591/481660)

TelefonSeelsorge@diakonie-dresden.de (Tel.: 0351/4940030)

TelefonSeelsorge@diakonie-Leipzig.de (Tel.: 0341/9940676)

 
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