Diakonie Sachsen

30.05.2013 | Ethisches Investment auf Kuba – Sparbriefanleger engagieren sich für den Aufbau demokratischer Strukturen

Anleger des Solidaritätssparbriefes und an ethischem Investment Interessierte können sich am Donnerstag, 5. September 2013, um 15.30 Uhr in der Bank für Kirche und Diakonie eG – LKG Sachsen, Kreuzstr. 7, 01067 Dresden, über das derzeitige Förderprojekt des Solidaritätssparbriefes „Eine Welt“ informieren lassen.

Dazu wird Christine Müller von der Arbeitsstelle „Eine Welt“ der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens von ihrer diesjährigen Kubareise berichten und das Bildungsprojekt „Train the trainers“ des Centro Memorial Dr. Martin Luther King Jr. in Havanna, Kuba, vorstellen.

Das Centro ist Teil einer Baptisten-Gemeinde im ältesten Arbeiterviertel von Havanna und befähigt mit seinen Bildungsprogrammen Menschen, sich aktiv am großen Umbruch und der Demokratisierung Kubas zu beteiligen. Im vergangenen Jahr wurden mit Kursen im Centro und Fernlehrgängen rund 1200 Personen erreicht.

Indem sie die Zinserträge ihrer Solidaritätssparbriefe aus diesem Jahr spenden, können sich die Sparer am Ausbau und der Konsolidierung des Centro beteiligen.

Dem Projekt „Solarenergie für die African-Rainbow-School in Sumbawanga“/Tanzania konnte auf diesem Weg im vergangenen Jahr über 9.000 EUR zur Verfügung gestellt werden.

Hintergrundinformation:

Der Diakonische Rat des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens e.V. wählt in Absprache mit der Bank für Kirche und Diakonie – LKG Sachsen einmal im Jahr ein besonders förderwürdiges Projekt für den Solidaritätssparbrief „Eine Welt“ aus. Der Sparbrief wird bereits seit 1995 herausgegeben.

Mit den Zinserträgen aus dem Jahr 2013 wird das Bildungsprojekt „Train the trainers“ des Centro Memorial Dr. Martin Luther King Jr. (CMMLK) in Havanna, Kuba unterstützt. Sächsischer Partner ist der „Freundeskreis Martin Luther King Zentrum“. Er ist bei der Arbeitsstelle „Eine Welt“ der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens angesiedelt.

Im Centro Memorial Dr. Martin Luther King Jr. geht es um große Themen wie die Bewahrung der Schöpfung, die Verbreitung einer an Paulo Freire angelehnten Befreiungspädagogik (educacion popular), der Erziehung zur Verantwortung für das Gemeinwesen und eine soziotheologische Aus- und Weiterbildung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Führungspersonen, Laien wie Pfarrer, sollen zu Multiplikatoren in den Regionen werden und selbständig weitere Interessierte und Gemeindemitglieder theologisch und in kirch-licher Gemeinwesenarbeit schulen und damit die „Fackel weiter tragen“. Nicht zuletzt den Bemühungen des CMMLK ist die Religionsfreiheit in der Verfassung zu verdanken.

Im Centro gibt es Seminarräume und Unterbringungsmöglichkeiten für die Teilnehmer. Der Stab, der für die Aus- und Weiterbildung zuständig ist, wurde vergrößert. Inzwischen können aus Kapazitätsgründen nicht mehr alle Seminare und Workshops dort stattfinden. Es ist notwendig geworden, dass die Mitarbeiter in die Regionen fahren und vor Ort in den Gemeinden Kurse durchführen.

Neben Ethischen Investmentfonds sind Sparbriefe wie der Solidaritätssparbrief „Eine Welt“ eine Möglichkeit, mit dem eigenen Geld guten Projekten in der Welt auf die Sprünge zu helfen. Als erste Evangelische Kirchenbank und eine von wenigen Banken in Deutschland setzt die KD-Bank seit 2008 einen Nachhaltigkeitsfilter bei der eigenen Geldanlage in Wertpapieren ein. Der Nachhaltigkeitsfilter orientiert sich an den drei Zielen des Konziliaren Prozesses Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

 
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