Diakonie Sachsen
Die ersten 500.000 € aus der DNN-Spendenaktion gingen an die Diakonie für Hochwasseropfer.

13.06.2013 | Diakonie Sachsen: Engagement für Hochwasser-Betroffene ist groß und vielfältig!

„Wir sind dankbar für jede Form des Engagements und freuen uns sehr, dass sich so viele Menschen nach der Maßgabe ihrer Fähigkeiten für die vom Hochwasser Betroffenen einsetzen! Und dies nicht nur in finanzieller Hinsicht.“ In diesem Zusammenhang zeigt sich OKR Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen, besonders beeindruckt von den Mitgliedern des Gewandhausorchesters Leipzig, die am Samstag, 29. Juni 2013 zugunsten der Hochwasserhilfe der Diakonie Sachsen ein Benefizkonzert geben werden. „Gewandhauskapellmeister Ricardo Chailly und der Pianist Sallem Abboud Ashkar verzichten nicht nur auf ihre Gage, sie studieren für dieses Konzert sogar extra Mendelssohns zweites Klavierkonzert ein! So werden die freiwillig gezahlten Eintrittsgelder in voller Höhe den Hochwasseropfern zugute kommen!“

Auch die BMW-Niederlassung Leipzig wird der Diakonie Sachsen über die Aktion der Leipziger Volkszeitung „Sachsen helfen Sachsen“ 175 000 Euro überweisen. „Das ist großartig und angesichts der hohen Schäden in Bayern, wo BMW ja seinen Konzernsitz hat, auch besonders zu schätzen“, so Schönfeld weiter.

„Unsere Mitarbeitenden sprechen in diesen Tagen in den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden Sachsens den Menschen Mut zu und packen beim Aufräumen mit an. Sie bringen manchmal das Notwendigste mit wie Müllbeutel und Handschuhe, damit das Aufräumen losgehen kann. Kirchenbezirkssozialarbeiterinnen und Kirchenbezirkssozialarbeiterinnen leisten eine aufsuchende Beratung, hören zu, informieren über die Hilfsleistungen des Landes und vergeben Spenden. Sie werden vor allem dafür sorgen, dass die Spendengelder dort hingelangen, wo vorrangige Staats- und Versicherungsleistungen nicht greifen.

Die Mühen des Wiederaufbaus nach 2002 oder weiteren Überflutungen in den Folgejahren haben viele Kräfte aufgezehrt. Versicherungen kündigten die Verträge, Kredite sind teilweise bis heute noch nicht abgezahlt. Bei solchen Problemen Hilfe und Unterstützung zu erfahren, ist wichtig“, so Schönfeld abschließend.

Die Diakonie Sachsen weist ihre Spendenden daraufhin, dass laut einem Beschluss des Bundesfinanzministeriums schon der Einzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts als Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) für das Finanzamt ausreichend ist.

Steuererleichterungen für vom Hochwasser betroffenen Privatpersonen (Flutbetroffenheit sofort auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen!) und Unternehmen sind auch über http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/184854 abrufbar.

 
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