Diakonie Sachsen

30.08.2013 | Der lange Weg des Wiederaufbaus beginnt: Diakonie, Caritas und DRK unterstützen

Flut-Opfer mit Spenden, Beratung und Begleitung: „Wir sind für jeden da!“

„Wir wissen, wie ungeduldig, verzweifelt und verunsichert die vom Hochwasser betroffenen Menschen sind. Wie soll es, wie kann es weitergehen? Doch jetzt sind die Rahmenbedingungen klar: Mit bis zu 80 Prozent der Schadenssumme unterstützt der Freistaat Sachsen die Beseitigung der Hochwasserschäden von Privatpersonen. Die restlichen 20 Prozent müssen die Antragsteller selbst aufbringen. Es gibt aber genügend Flutgeschädigte, die diesen Eigenanteil, der sich aus Versicherungsleistungen und Eigenmitteln oder Krediten zusammensetzen kann, kaum oder nicht aufbringen können. In diesen Fällen helfen wir mit Spendenmitteln, um diese Finanzierungslücken zu schließen und Härten zu vermeiden.“ Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen, ruft alle Betroffenen, die noch nicht wissen, wie sie ihre Schäden beheben sollen dazu auf, sich von der Sächsischen Aufbaubank und in den Beratungsstellen der Kirchenbezirkssozialarbeit beraten zu lassen und zügig die entsprechenden Hilfen zu beantragen. „Wir sind für jeden da! In unseren Beratungsstellen bekommt jeder, der das möchte, sowohl Hilfe bei der Antragstellung für die vorrangigen staatlichen Mittel als auch den PDF-DokumentAntrag auf Spendenmittel. Wir vermitteln darüber hinaus aber auch Hilfestellung in Fragen eines nachhaltigen Wiederaufbaus. Im Bedarfsfall kommen dazu auch Sachverständige aus unserem deutschlandweiten Fluthilfebüro in Magdeburg in die Häuser vor Ort und helfen dabei, einen tragfähigen und finanzierbaren Plan für den Wiederaufbau zu entwickeln.“

Neben der Diakonie Sachsen helfen auch Caritas und Deutsches Rotes Kreuz den Betroffenen des Hochwassers weiterhin mit Spenden, Beratung und psychosozialer Betreuung. Auch dort sind alle materiellen Hilfen mit Beratungshilfen verbunden.

Verständnis erbittet die Diakonie Sachsen dafür, dass auch diese Spendenmittel zunächst als in Schenkung umwandlungsfähige Darlehen ausgereicht werden. „Dadurch entsteht den Betroffenen aber überhaupt kein Nachteil. Das Geld geht ihnen nicht verloren. Es ist nur eine Sicherheit, dass alle vorrangigen Mittel und Versicherungsleistungen nicht gemindert werden können und zuerst zum Einsatz kommen.“

Caritas, Diakonie und DRK arbeiten bei der Prüfung von Betroffenheit und Bedürftigkeit mit den Gemeinden und den Vertretern der Landkreise zusammen. Die PDF-DokumentAntragsformulare auf Spendenmittel sind im Internet auf den Homepages der Verbände abrufbar und auch in den Beratungsstellen der Verbände erhältlich.

 
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