Diakonie Sachsen

18.12.2013 | Das „Aus” in allerletzter Minute abgewendet – „Jugend stärken” kann weiterarbeiten!

„Es ist ein bisschen wie Weihnachten und Ostern zusammen: Das Programm „Jugend stärken“ wird aus ESF-Restmitteln des Bundesamtes für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben bis Mitte 2014 verlängert und kann dann normal weiterlaufen. Wir sind sehr froh. Ansonsten hätten jetzt ab Dezember ca. 3500 junge Menschen in der Luft gehangen, die bisher aufgebauten Strukturen wären zusammengebrochen. Und ein Jahr später hätten wir wieder bei Null beginnen müssen“, kommentiert Christian Schönfeld, Direktor der Diakonie Sachsen, die buchstäblich in letzter Minute eingetroffene Zusage aus Köln, die 17 Kompetenzagenturen und 10 Schulverweigererprojekte in Sachsen jetzt doch bis zum Förderbeginn von „Jugend stärken im Quartier“ zu finanzieren.

„Der Dank der Diakonie Sachsen geht an alle, die sich mit dem bereits im Sommer verkündeten Nein nicht abgefunden haben, sondern im Hintergrund ausdauernd an Lösungen gearbeitet und die zuständigen Stellen so lange „genervt“ haben!“

Alle politisch Verantwortlichen, die die Diakonie angesprochen habe, seien von den Projekten zutiefst überzeugt gewesen, doch niemand wollte die Finanzierung übernehmen. „Dabei ging es ja nur um ein Jahr. Deshalb sind wir jetzt sehr dankbar“, so Schönfeld abschließend.

Hintergrund: „JUGEND STÄRKEN“ ist der Name für ein durchgängiges, lückenloses und passgenaues Fördersystem für benachteiligte junge Menschen am Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung. Es ist ein Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums und läuft nach sechs Jahren Ende Dezember 2013 aus – das Anschlussprogramm „Jugend stärken im Quartier“ wird voraussichtlich noch im Jahr 2014 wirksam werden. Das Land Sachsen hätte für ein Jahr die Zwischenfinanzierung für den Bundesanteil übernehmen müssen. Der Freistaat hatte das abgelehnt.

 
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