Diakonie Sachsen

15.11.2013 | „Damit die Saat aufgeht” – für Orte guter Nachbarschaft

Haus- und Straßensammlung der Diakonie Sachsen Herbst 2013
vom 15. bis 24. November

„Unterwegs braucht man einen guten Gefährten, zu Hause einen guten Nachbarn“, sagt ein Sprichwort aus China. Gefährten suchen und Nachbarschaften bilden, sind Grundprinzipien des Lebens. Doch gute Nachbarschaften fallen nicht vom Himmel. Wir werden nicht als gute Nachbarn geboren, sondern müssen es werden. Wie beim „Sozialdiakonischen Nachbarschaftsraum“ in Pirna-Sonnenstein: Er geht auf die Initiative der Bewohner selbst zurück, steht allen im Wohnviertel offen und wird von Mitarbeitenden der KirchenBezirksSozialarbeit sowie Ehrenamtlichen der Kirchgemeinde regelmäßig betreut. Die Diakonie Sachsen unterstützt solche Formen der Selbstorganisation und Gemeinwesenarbeit, weil sie über die individuelle Hilfe hinausgehen und die Atmosphäre in einem Wohnviertel verändern: Die Menschen kommen einander näher, ein lebendiges Miteinander entsteht. Isolation und Ausgrenzung werden zumindest teilweise aufgebrochen. Auch bei auftretenden Problemen kann gemeinsam nach Lösungen gesucht werden.

Mit den Spenden der heute in Pirna-Sonnenstein offiziell eröffneten Haus- und Straßensammlung Herbst 2013 will die Diakonie Sachsen solche zukunftsweisenden Projekte unterstützen oder auf den Weg bringen. Neue Initiativen, die geeignet sind, Nachbarschaften zu stabilisieren und Netzwerke zu knüpfen, damit Menschen bei der Bewältigung ihrer häufig schwierigen Situation nicht alleine gelassen werden. Treffpunkte, die den Zusammenhalt in den Quartieren stärken und dazu beitragen, den sozialen Frieden zu sichern.

Das gilt gerade auch für benachteiligte Stadtgebiete oder Orte, an denen nicht mehr allzu viel „los“ ist. „Unverzichtbare Partner bei unserem Vorhaben sind dabei die Kirchgemeinden: Sie sind mit ihrer zentralen Lage ein wesentliches Fundament für den Brückenbau in die Gesellschaft hinein“, sagt Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen. Bereits im Herbst 2011 hat die Diakonie einen Gemeinwesenfonds eingerichtet, der nun dringend neue „Zustiftungen“ braucht, um die bereits laufenden und noch zu startenden Projekte guter Nachbarschaft zu finanzieren. Schönfeld bedankte sich bereits jetzt sowohl bei den über 4000 Sammlerinnen und Sammlern, die sachsenweit dafür sammeln, als auch bei den Menschen, die bereit sind zu spenden.

 
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