Diakonie Sachsen

06.02.2012 | Mit Aufmerksamkeit Kältetode verhindern!

Um weitere Todesfälle durch die gegenwärtige Kältewelle zu verhindern, appelliert die Diakonie Sachsen an die Bevölkerung, auf obdachlose und hilflose Personen besonders zu achten und für ihre ordnungsgemäße und menschenwürdige Unterbringung zu sorgen.

„Seien Sie aufmerksam! Wenn Sie wohnungslose Menschen sehen, die hilflos oder in einer Notsituation sind, sprechen Sie sie an und informieren Sie gegebenenfalls die örtliche Polizeidienststelle mit der 110 oder alarmieren Sie bei akuter gesundheitlicher Gefährdung den Rettungsdienst 112!“ Diakonie Chef Christian Schönfeld ermuntert auch dazu, sogenannten „Vertreibungen“ von wohnungslosen Menschen aus warmen öffentlichen Räumen wie Einkaufspassagen und Bahnhöfen durch privates Wachpersonal nicht tatenlos zuzusehen, sondern es offensiv anzusprechen und zu verhindern. An die Verwaltung der Deutschen Bundesbahn richtet Schönfeld die Bitte, den Aufenthalt wohnungsloser Menschen in den Bahnhöfen zuzulassen.

„Die Diakonie hält in Sachsen zahlreiche Angebote für wohnungslose Menschen vor, auch die Kommunen sind dazu verpflichtet. Doch während in den Großstädten die wohnungslosen Menschen meist durch Mund-zu-Mund-Propaganda von unseren Angeboten wissen, sind sie im ländlichen Raum und in Klein- und Mittelstädten viel stärker gefährdet, weil dort das Hilfeangebot weniger dicht ist.“ Hier sei ganz besondere Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft gefordert, so Schönfeld abschließend.

Weitere Informationen: Die Kirchenbezirkssozialstellen der Diakonischen Werke in den Landkreisen, die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe sowie die Tagestreffs finden Sie hier.

 
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