Diakonie Sachsen

06.11.2012 | Diakonie Sachsen bittet um Spenden für die Wirbelsturmopfer auf Haiti

Die Diakonie Sachsen bittet um Spenden für die Opfer des Wirbelsturms Sandy auf Haiti. „Es ist kaum vorstellbar, was die Menschen dort ertragen müssen: Vor fast drei Jahren verloren sie fast alles durch das furchtbare Erdbeben, vor knapp drei Monaten fegte Hurrikan Isaac über das Land hinweg. Und nun schon wieder ein Wirbelsturm“. Diakonie-Chef Christian Schönfeld ruft daher dazu auf, die Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe mit Spenden zu unterstützen.
Offiziellen Angaben zufolge kamen mindestens 50 Menschen bei Erdrutschen ums Leben oder ertranken in den Fluten. Die Mitarbeiter und Partner der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen die Menschen in Haiti in ihrem Kampf ums Überleben. In Haiti konzentrieren sich die Hilfsmaßnahmen auf den Südosten des Landes. Über 20.000 Menschen sind dort obdachlos geworden. „Neben Essen und Trinken brauchen die Menschen jetzt vor allem Hygiene- und Kochutensilien sowie Reparaturmaterial für ihre beschädigten oder zerstörten Häuser. Damit versorgen wir sie“, schildert Martin Kessler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, die Hilfe des evangelischen Hilfswerks. Da mehr als zwei Drittel der Ernte durch Sandy zerstört wurden, sind UN-Angaben zur Folge mehr als eine Million Menschen vom Hunger betroffen. Die Regierung Haitis hat den Notstand ausgerufen.
Dass Sandy nicht noch mehr Opfer gefordert hat, liegt auch an den 600 sturm- und erdbebenfesten Häuser und den Notunterkünften, die die Diakonie Katastrophenhilfe nach dem Erdbeben errichtet hat: Viele Menschen konnten hier Schutz finden. „In einem zweiten Schritt planen wir, den Menschen Saatgut, Hühner und Schafe zu geben, damit sie sich besser selbst versorgen können“, richtet Kessler den Blick auf die Zeit nach der unmittelbaren Nothilfe.
Die Diakonie Sachsen bittet um Spenden auf das Konto 100 100 100 Kennwort „Sturmhilfe Sandy“, LKG Sachsen - Bank für Kirche und Diakonie, BLZ 350 60 190.

 
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