Diakonie Sachsen
Menschlichkeit braucht Unterstützung

03.03.2011 | „Hoffnung für Osteuropa” in Sachsen unterstützt sozial-diakonische Arbeit der Roma-Kirche Rumäniens

„Hoffnung für Osteuropa“, die 1994 ins Leben gerufene Spendenaktion der Evangelischen Landes- und einiger Freikirchen für bedürftige Menschen in Osteuropa wird seit dem 1. Januar 2011 nicht mehr zentral vom Diakonischen Werk der EKD verantwortet. Die Gründe dafür sind vielfältig. So spielen bspw. bundesweit rückläufige Spendeneinnahmen und die ausgeprägte Unterstützung von regionalen Partnerschaften und Projekten durch Spenderinnen und Spender eine wichtige Rolle.

Die Armutsschere zwischen den einzelnen europäischen Ländern ist aber nach wie vor weit geöffnet und aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen in Landeskirche und Diakonie Sachsen entschlossen, die Aktion weiter zu führen. Mit dem diesjährigen Motto - „Zeichen setzen für ein gerechtes Europa“ - soll eine neue Kultur des Hinsehens und Helfens angemahnt werden.

Die Roma Rumäniens beginnen bereits in den 1970er Jahren, sich landesweit in christlichen Gruppen zu organisieren und illegal unter der kommunistischen Herrschaft zu arbeiten.1998 entsteht aus vielen kleinen Vereinigungen die Volkskirche der Roma. 2000 erkennt der rumänische Staat die ständig wachsende „Uniunea“ als eigene Kirche an. Aktuell sind die Erwartungen der Menschen in den etwa 730 Gemeinden hoch und die Aufgaben der Verantwortlichen werden vielfältiger und umfangreicher. Dem Thema Bildung kommt mehr und mehr eine zentrale Rolle zu.

Die Gelder, die 2011 und 2012 für „Hoffnung für Osteuropa“ auf dem Spendenkonto der Diakonie Sachsen eingehen, sind vorrangig für Bildungsprojekte der jungen Roma-Kirche gedacht. 2011 soll in verschiedenen Roma-Gemeinden ein funktionierendes System der Hausaufgabenhilfe für Schulkinder geschaffen werden. Sächsischer Partner ist der Verein „projekt LEBEN“ in Lauterbach (Sächsische Schweiz).

Die 17. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ 2010 erbrachte in Sachsen insgesamt 23.994,28 € an freien Spenden. Das Geld kommt, wie vorgesehen, einem Projekt für schwer kranke Kinder und Jugendliche in St. Petersburg (Russland) und einem Kindergarten in Tirana (Albanien) zugute.

Spendenkonto Sachsen:

Diakonie Sachsen / „Hoffnung für Osteuropa“

Konto 100 100 444

NEU: LKG Sachsen – Bank für Kirche und Diakonie

NEU: BLZ 350 601 90

Weitere Informationen:

Diakonie Sachsen, Referat Ökumenische Diakonie, Jutta Berndt

Fon: 0351-8315-129 Email: oekumene@diakonie-sachsen.de

 
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