Diakonie Sachsen
Menschlichkeit braucht Unterstützung

01.09.2011 | „Freiwilligendienst – die Route wird neu berechnet”

115 junge Erwachsene beginnen bei der Diakonie Sachsen ein Freiwilliges Soziales Jahr beziehungsweise den Bundesfreiwilligendienst – Einladung zu Grußstunde und Einführungsgottesdienst am Samstag, 3. September 2011, um 15 Uhr in die Martin-Luther-Kirche in Dresden.

115 junge Menschen starten am 01.09.2011 in „ihr“ Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beziehungsweise in ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Sachsen. Neu ist in diesem Jahr, dass zusätzlich dazu auch 30 über 27jährige einen Freiwilligendienst im Rahmen des BFD beginnen. Sie alle erhalten damit die Möglichkeit, sich selbst in bisher unbekannten Zusammenhängen zu erfahren.

„Es ist ein Bildungsjahr, das Freiräume, Entfaltungs- und Experimentiermöglichkeiten bietet. Man schaut über den Tellerrand des bisher Erlebten hinaus, lernt kirchlich-soziale Arbeit kennen, lebt die große Herausforderung der Arbeit mit und am Menschen, erwirbt wertvolle Qualifikationen und soziale Kompetenzen“, sagt Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen.

„Und egal, ob nun ein altbewährtes FSJ oder ein neuer Bundesfreiwilligendienst begonnen wird: Unser Ziel bleibt das gleiche: Die jungen Menschen durch ihren Freiwilligendienst hindurch in bewährter diakonischer Art und Weise und in hoher Qualität zu begleiten“, ergänzt Agnes Bost, zuständige Referentin bei der Diakonie Sachsen.

FSJ – und BFD-Teilnehmer sind in den Einrichtungen „zusätzlich“, das heißt, sie sind eine große Hilfe und Unterstützung: Wenn es um die zusätzliche „Zeit der Zuwendung“ geht oder Aktivitäten, Aktionen und Projekte angeboten werden können, für die sonst keine Möglichkeit bestünde. „Die Frische, das Interesse und die hohe Motivation der Freiwilligen, der unverstellte Blick bereichern die Einrichtungen zusätzlich in besonderem Maße. Es kommen junge Leute oder jetzt auch ältere, die neue Ideen mitbringen, so manche Routine kritisch betrachten, wertvolle Hilfe leisten und zusätzliche Bezugspersonen für die zu betreuenden Menschen sind. Sie schenken sich und anderen Zeit – zu beiderseitigem Gewinn.“

Dennoch, so Schönfeld weiter, dürfe das freiwillige Engagement kein sozialpolitisches Sparprogramm sein.

FSJler und BFDler starten alle gemeinsam mit drei Einführungsseminartagen, die sie in Görlitz verbringen werden. Festlicher Höhepunkt der Einführungstage wird der traditionelle Eröffnungsgottesdienst in der Dresdner Martin-Luther-Kirche sein, der am 03.09. 2011 um 16.00 Uhr stattfinden wird. Den Gottesdienst werden die neuen Freiwilligen größtenteils selbst gestalten, eingeladen dazu sind auch deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit. Er steht unter dem Motto: „Freiwilligendienst – die Route wird neu berechnet!“


Hinweis an die Redaktionen:

Vor dem Gottesdienst findet im Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche eine Grußstunde u.a. mit Friedemann Beyer, Referent Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Patrick Schreiber, MdL und Jugendpolitischer Sprecher der CDU – Fraktion, OLKRin Almut Klabunde, Dezernentin Landeskirchenamt und Ute Giesecke Tapp, Referentin im Bundestutorat Evangelische Freiwilligendienste statt. Sie sind herzlich eingeladen!

Bewerbungen für den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) werden jederzeit angenommen. Der BFD ist ein Bildungsprogramm für Menschen jedes Alters und kann monatlich während des janzen Jahres begonnen werden.

 
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