Diakonie Sachsen
Menschlichkeit braucht Unterstützung

22.07.2011 | Diakonie Sachsen ruft zu Spenden auf für die Dürreopfer in Ostafrika

Die Diakonie Sachsen bittet unter dem Kennwort Ostafrika dringend um Spenden auf das Konto 100 100 100 bei der LKG Sachsen – Bank für Kirche und Diakonie BLZ 350 601 90 für die von der extremen Dürre betroffenen Menschen am Horn von Afrika.

„La Nina“ heißt das Klimaphänomen, das dafür sorgt, dass die saisonalen Regenfälle in den Ländern Ostafrikas mehrmals nacheinander ausgefallen oder ganz ausgeblie-ben sind. Die anhaltende Dürre trifft hauptsächlich Menschen, die seit Jahren von großer Armut und entsprechenden Konflikten gebeutelt sind. Hunger und Verzweif-lung veranlassen viele von ihnen zur Flucht aus ihrer Heimat. So drängen sich bspw. im Nordosten Kenias, im Flüchtlingslager Dadaab, aktuell fast 400.000 Hilfsbedürftige und täglich kommen über 1.000 neu hinzu. Das Lager Dadaab war ursprünglich für maximal 90.000 Menschen ausgelegt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner setzen alles daran, um so viele Menschen als möglich schnell mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser zu versorgen.

Somalia: Die Diakonie Katastrophenhilfe ist eine der ganz wenigen Hilfsorganisationen, die – trotz andauernder Kämpfe und ständiger Bedrohungen durch die radikal-islamischen Al-Shabaab-Milizen - seit vielen Jahren ununterbrochen im Land tätig ist.

Ihre regionalen Partner sind aktuell in den großen Flüchtlingslagern in den Regionen Banadir, Lower, Middle Shabelle und um die Hauptstadt Mogadischu unterwegs. Rund 11.000 Familien erhalten als Überlebenspakt für zwei Monate jeweils 30 Kilo Reis und Bohnen sowie 15 Liter Speiseöl. Um die Versorgung mit Wasser zu stabilisieren, werden drei neue Tiefbrunnen gebohrt. Für all’ diese Maßnahmen wurden 500.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Kenia: Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Dürreopfer in der Region Marsabit, im Nordosten des Landes. Etwa 1.000 besonders bedürftige Nomadenfamilien erhalten Futter und Wasser für ihre Ziegenherden. Tierärzte kümmern sich um die Gesundheit der geschwächten Tiere, so dass diese wieder Milch geben - dadurch überleben die Menschen.

Äthiopien: Die Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe konzentriert sich auf die Region Afar im Nordosten des Landes. Hier wird die nomadische Bevölkerung unterstützt, indem 2.500 Familien Futtermittelkonzentrate für insgesamt 20.000 Ziegen erhalten. Zusätzlich entstehen acht Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von je 200.000 Litern. Mit diesem Wasser können etwa 750 Familien versorgt werden.

Weitere Informationen: Diakonie Sachsen, Ökumenische Diakonie, Tel.: 0351-8315-129, Email: oekumene@diakonie-sachsen.de



 
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