Diakonie Sachsen
Menschlichkeit braucht Unterstützung

15.09.2011 | Diakonie Sachsen begrüßt „Fünf-Fraktionen-Antrag” zur inklusiven Schule

"Die gesetzlichen Regelungen für den gemeinsamen Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen müssen auch in Sachsen dringend entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention überarbeitet werden. Insofern begrüßen wir als Diakonie den fraktionsübergreifenden Antrag der 22 Landtagsabgeordneten zur Integration und Inklusion im sächsischen Schulwesen außerordentlich“, sagt Diakonie-Chef Christian Schönfeld.

Der Antrag, der heute den Landtag passieren soll, sieht vor, dass die Regierung zusammen mit allen Institutionen und Verbänden, die im Freistaat mit den Belangen von Menschen mit Behinderungen befasst sind, einen ersten fortzuschreibenden Aktions- und Maßnahmeplan zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems erarbeitet. Bis Ende März 2012, wenn das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention sich zum 3. Mal jährt soll er fertig.sein.

„Es geht nicht darum, die Förderschulen abzuschaffen“, stellt Babett Bitzmann, zuständige Referentin für Bildung bei der Diakonie Sachsen, klar. „Eltern müssen aber die Möglichkeit erhalten, von ihrem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch zu machen und den aus ihrer Warte bestmöglichen Förderort für ihre Kinder auswählen können.

Die Förderschulen der Diakonie Sachsen kooperieren bereits intensiv mit allgemeinen Schulen; die diakonischen berufsbildenden Schulen zeigen Beispiele gelungener Integration von Auszubildenden mit Behinderungen. Darüber hinaus jedoch wird sich die Diakonie Sachsen aktiv in die Diskussion um den Maßnahmeplan einschalten und an der Weiterentwicklung zu einem inklusiven Bildungssystem mitwirken.

Weitere Informationen: Diakonie Sachsen, Babett Bitzmann, Tel.: 0351/8315-188.

 
Es gibt viele Möglichkeiten sich freiwilligen zu engagieren!

Ab sofort auch refugees welcome!

Beratung für Menschen in Wohnungsnot
Projekt und Kurs „Demokratiestifter”

Projekt und Kurs zum "Demokratiestifter in Sachsen"

Arbeit finanzieren, statt Arbeitslosigkeit

Evangelische Online-Beratung