Diakonie Sachsen
Menschlichkeit braucht Unterstützung

24.11.2011 | „Brot für die Welt” Eröffnung „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung”

Sächsischer Auftaktgottesdienst zur Eröffnung der 53. Aktion am
1. Advent in der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Wiesa

Mit einem Festgottesdienst wird am 1. Advent, 27. November 2011, um 10 Uhr die diesjährige 53. Aktion „Brot für die Welt“ in der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Wiesa im Kirchenbezirk Annaberg (St.-Trinitatis-Kirchgemeinde, 09488 Wiesa, An der Kirche 1) eröffnet. Die Predigt wird OKR Karl Ludwig Ihmels halten. Den Spendenaufruf wird Christian Schönfeld, Direktor der Diakonie Sachsen, verlesen.

„Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ – so lautet das Motto der 53. Aktion „Brot für die Welt“, die am ersten Advent überall in Deutschland startet. Dafür wird auch die Kollekte gesammelt.

Weltweit hat jeder siebte Mensch nicht genug zu essen. Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungert. 80 Prozent der Hungernden leben in ländlichen Regionen, also dort, wo Nahrungsmittel produziert werden. Ackerland ist aber zum begehrten Handelsobjekt internationaler Akteure geworden, die Spekulation mit Weizen, Mais und anderen Nahrungsmitteln auf den Rohstoffmärkten hat allein in 2010 dazu geführt, dass die Nahrungsmittelpreise um ein Drittel gestiegen sind. Kleinbauern vor Ort haben kaum die Möglichkeit, sich gegen ungerechte (Welthandels-)Strukturen zu wehren.

Wer Land hat, der kann etwas anbauen und auch ernten. Wer keinen Zugang zu Land hat, ist schnell von Hunger bedroht.

„Brot für die Welt“ setzt sich für die Rechte von Kleinbauern ein. Kleinbauern werden beraten und unterstützt, damit sie über genug Land verfügen und für sich und ihre Familien sorgen können. Denn Land zum Leben zu haben, bedeutet einen Grund zur Hoffnung zu haben.

„Brot für die Welt“ ist eine Aktion der Evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Sie wurde 1959 gegründet und entwickelte sich kontinuierlich sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in der ehemaligen DDR. Mandatsgebiete sind die Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Schwerpunkte der Arbeit waren von Anfang an Planung und Umsetzung langfristiger Hilfsprogramme.

In Sachsen hat „Brot für die Welt“ seit vielen Jahren - sowohl im kirchlichen als auch im säkularen Bereich - das Vertrauen einer seriösen Sammlung.

"Brot" im programmatischen Titel der Aktion ist dabei ein Symbolwort. Es zielt auf die Grundbedürfnisse des Lebens und meint materielle und ideelle Güter, die der Gestal­tung eines menschenwürdigen Lebens dienen. Mit ihrem Schriftzug verbindet die Aktion die Forderung: Den Armen Gerechtigkeit.

Insgesamt gingen 1,11 Mio. Euro im Jahr 2010 auf dem Brot-für-die-Welt-Spendenkonto der Diakonie Sachsen ein. Die Gelder kamen vor allem aus den evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden und von Privatpersonen.

 
Es gibt viele Möglichkeiten sich freiwilligen zu engagieren!

Ab sofort auch refugees welcome!

Beratung für Menschen in Wohnungsnot
Projekt und Kurs „Demokratiestifter”

Projekt und Kurs zum "Demokratiestifter in Sachsen"

Arbeit finanzieren, statt Arbeitslosigkeit

Evangelische Online-Beratung