Diakonie Sachsen
Diakonie in Sachsen der soziale Dienst der Ev.-Luth. Landeskirche in Sachsen

08.02.2010 | Konferenz mit Signalwirkung: Selbst bestimmen, selbst entscheiden!

Diakonie Sachsen und Liedermacher Gerhard Schöne laden Menschen mit Behinderung zur 1. Sächsischen Budgetnehmer-Konferenz ein!

Seit zwei Jahren hat jeder Mensch mit Behinderung das Recht auf ein Persönliches Budget. Dabei handelt es sich nicht um eine neue Leistung, sondern um eine neue Form der Leistungserbringung: Statt Sach- und Dienstleistungen bekommt der leistungsberechtigte behinderte Mensch einen bestimmten Geldbetrag, mit dem er sich die Hilfen, die er braucht, selbst bestimmt einkaufen und organisieren kann. Doch Antrag und Bewilligungsverfahren für ein solches „Persönliches Budget“ sind derzeit noch hochkomplex und bedürfen einer guten Vorbereitung – vor allem wenn verschiedene Stellen wie Sozialamt, Krankenkasse, Arbeitsamt, Jugendamt usw. beteiligt sind.

Wer hier seine Rechte in Anspruch nehmen will, muss sich gut auskennen und muss wissen, wie er leben will und welche Hilfe er dazu braucht.

Inzwischen haben das einige Menschen mit Behinderung auch geschafft. Andere beschäftigen sich schon eine Weile mit dem Gedanken an ein Persönliches Budget, brauchen aber noch Ermutigung und wichtige Tipps.

Um hier Erfahrungen austauschen zu können und „gemeinsam stark“ zu sein, laden die Diakonie Sachsen und Gerhard Schöne Menschen mit Behinderung, die ein Persönliches Budget haben oder haben wollen zur 1. Sächsischen Budgetnehmer-Konferenz ein:

Sie findet am 9. März 2010 in Dresden im Akademiehotel der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Königsbrücker Landstr. 2, 01109 Dresden statt.

Geklärt werden in einfacher Sprache alle wichtigen Fragen wie „Was will ich? Was brauche ich dazu? Welche Rechte habe ich?“ Die entscheidenden sechs Schritte zum Persönlichen Budget werden ebenso vorgestellt wie die praktische Einschätzung gegeben: „Was genau kann ich mit meinem Persönlichen Budget bezahlen?“

Parallel zu dieser Konferenz mit den Menschen mit Behinderung werden Vertreter aus Politik, Sozialverwaltung und Leistungsträgern eine sozialpolitische Paradebatte zum Persönlichen Budget führen. In ihr wird es auch um die Gründe für die in Sachsen sehr schleppend verlaufende Inanspruchnahme des Persönlichen Budgets gehen.

Weitere Informationen: Diakonie Sachsen, Ivonne Fichte-Schnabel, Tel.: 0351/8315-142.

 
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