Diakonie Sachsen
Diakonie in Sachsen der soziale Dienst der Ev.-Luth. Landeskirche in Sachsen

18.02.2010 | Diakonie und Landeskirche Sachsen eröffnen 17. Aktion „Hoffnung für Osteuropa”


„Hoffnung für Osteuropa“, die gemeinsame Aktion evangelischer Landes- und Freikirchen in Deutschland zugunsten bedürftiger Menschen in Ost- und Südosteuropa, eröffnet am 21. Februar 2010 um 9.30 Uhr im Kirchsaal der Evangelischen Brüdergemeine in Herrnhut seine 17. sächsische Aktion. Die Predigt hält Pfarrer Volker Mihan aus Cottbus.

Die bundesweite Eröffnung findet ebenfalls am Sonntag Invokavit in der Alten Kirche am Markt in Nordhorn statt. Gastgeberin ist die Evangelisch–reformierte Kirche.

In den vergangenen 16 Jahren hat „Hoffnung für Osteuropa“ mit Hilfe zahlreicher Spenden viele beispielhafte sozial-diakonische Projekte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa initiiert und gefördert. Dennoch sind vor allem behinderte und alte Menschen, Pflegebedürftige, Kranke, Alleinerziehende, (Straßen)Kinder und Angehörige von Minderheiten von einer gerechten Teilhabe an der europäischen Gesellschaft ausgeschlossen. Sie alle brauchen auch weiterhin unsere Solidarität.

Unter dem Motto „Zeichen setzen für ein gerechtes Europa“ bittet die Diakonie Sachsen in diesem Jahr um Spenden für zwei Projekte, in denen Kinder im Mittelpunkt stehen.

„Wir sind für dich da“ – dieses Versprechen lösen die Mitglieder der russisch-orthodoxen Gemeinschaft des Heiligen Ioasaf in St. Petersburger seit Jahren in vielen einzelnen Fällen ein. Sie betreuen Kinder, die an „alten und neuen“ Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis oder HIV/AIDS leiden und oft jahrelang das Krankenhaus nicht verlassen dürfen.„Wir begleiten, unterstützen und fördern dich“ – dieses Angebot erhalten seit ein paar Monaten 10 albanische Kinder im Kindergarten „Das Wunder“ in Pogradec, der durch die Herrnhuter Mission gefördert wird. Für die Drei- bis Sechsjährigen, die alle aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen, ist das etwas ganz Besonderes.

Die 16. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ 2009 erbrachte in Sachsen 23.140 € an freien Spenden. Das Geld kommt, wie vorgesehen, sowohl jungen Menschen im ukrainischen Wladimir-Wolinski zugute, die nach ihrem Schulabschluss das staatliche Waisenhaus verlassen müssen als auch einem mobilen Pflege- und Beratungsdienst für HIV/AIDS-Betroffene in der ukrainischen Stadt Odessa.

Spendenkonto Sachsen:

Diakonie Sachsen / „Hoffnung für Osteuropa“

Konto 100 100 444 LKG Sachsen BLZ 850951 64

Weitere Informationen:

Diakonie Sachsen, Referat Ökumenische Diakonie, Jutta Berndt

Fon: 0351-8315-129 Email: oekumene@diakonie-sachsen.de

 
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