Diakonie Sachsen
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31.08.2017 | Sachsen unterstützen Brot für die Welt wieder zuverlässig

Spenden stiegen 2016 auf  fast 1,9 Millionen Euro / Evangelisches Hilfswerk legt Bilanz vor

Brot für die Welt hat bei den Spenden aus Sachsen erneut eine deutliche Steigerung verzeichnet. 2016 gingen vom Gebiet der evangelischen Landeskirche 1,895 Millionen Euro Spenden ein. Das waren rund 150.000 Euro mehr als 2015 mit 1,746 Millionen Euro (2014: 1,582 Millionen Euro). In das Ergebnis fließen Kollekten von Kirchgemeinden und Privatspenden ein. Drei Jahre hat Brot für die Welt unter der Überschrift „Satt ist nicht genug – Zukunft braucht gesunde Ernährung“ die verbreitete Mangelernährung in Entwicklungsländern thematisiert.

Sachsens Diakoniechef Christian Schönfeld freut sich über das Vertrauen der Spender und dankt allen ganz herzlich, die zu dem Ergebnis beigetragen haben. „Mit der Arbeit von Brot für die Welt soll die Entwicklung von Gesellschaften gefördert werden. Eine Voraussetzung dafür ist, dass sich in den Entwicklungsländern alle ausreichend, gesund und vielfältig ernähren können. Das Geld für die Projektarbeit ist deswegen gut angelegt“, sagt der Diakoniechef.

Bundesweit erhielt Brot für die Welt im vergangenen Jahr mehr als 61,7 Millionen Euro Spenden. Das ist ein deutliches Plus von 4,2 Millionen Euro gegenüber 2015 (57,5 Millionen Euro). Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 617 Projekte in 93 Ländern neu bewilligt, davon sind mit 203 Projekten die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen die Überwindung von Hunger, Mangelernährung und  Armut, die Förderung von Bildung und Gesundheit, die Versorgung mit sauberem Wasser und die Achtung von Menschenrechten und Demokratie.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2016 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und

Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 273,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 246,7 Millionen Euro (91,3

Prozent der Mittel). Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 8,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil für Werbung und Verwaltung an den Gesamtausgaben als niedrig.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das weltweit tätige Hilfswerk fördert heute in mehr als 90 Ländern Entwicklungsprojekte. Die 59. Aktion, die am 3. Dezember bundesweit startet, steht unter der Überschrift „Wasser für alle“.

Weitere Informationen: Marius Zippe, Tel. 0351-8315129, marius.zippe@diakonie-sachsen.de


 
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