Diakonie Sachsen
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12.08.2015 | Sachsen spenden wieder zuverlässig für Entwicklungsprojekte / Evangelisches Hilfswerk „Brot für die Welt” legt Zahlen für 2014 vor

Die Spendenbereitschaft für die Entwicklungsprojekte des Hilfswerks „Brot für die Welt“ ist in Sachsen weiterhin ungebrochen. Insgesamt gingen 2014 vom Gebiet der sächsischen Landeskirche 1.581.809 Euro an Spenden ein. Das entspricht einem leichten Plus gegenüber 2013 mit 1.574.528 Euro. Die Spenden- und Kollekteneinnahmen von Brot für die Welt setzen sich zusammen aus den Kollekten, die von den Landeskirchen an Brot für die Welt übermittelt werden, und den Spenden von Einzelpersonen.

Bei der Darstellung der Spenden- und Kollekteneinnahmen nach Landeskirchen wurden diese Spenden bislang prozentual den Landeskirchen zugeordnet. Mit dem Jahr 2014 erfolgt die Zuordnung anhand der Postleitzahlangaben der Spendenden. Um eine Vergleichbarkeit der Zahlen mit denen aus dem Jahr davor zu gewährleisten, wurden die Spenden- und Kollekteneinnahmen 2013 nach Landesverbänden neu berechnet. Dadurch unterscheidet sich das Ergebnis 2013 von der im letzten Jahr genannten Summe für Sachsen (1.702.562 Euro).

Bundesweit unterstützten die Spenderinnen und Spender das Hilfswerk im vergangenen Jahr mit 55,7 Millionen Euro. Damit liegt das Ergebnis etwa auf dem Niveau von 2013 mit 55,8 Millionen Euro. Sachsens Diakoniechef Christian Schönfeld bedankt sich bei allen Unterstützern: „Angemessene Nahrung ist ein Menschenrecht. Dennoch leiden in den Entwicklungsländern mehr als zwei Milliarden Menschen an Mangelernährung. Sie sind zu arm, um sich ausreichend und ausgewogen zu ernähren. Viele Menschen in Sachsen setzen seit Jahren mit ihrer Spende ein Zeichen der Solidarität. Es ist ihnen nicht egal, unter welchen teils katastrophalen Bedingungen Menschen woanders leben und das kann nicht hoch genug geschätzt werden.“

Die aktuelle Kampagne von „Brot für die Welt“ trägt den Titel „Satt ist nicht genug! –Zukunft braucht gesunde Ernährung“. Im Zentrum der Projektarbeit steht die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit sowie der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Unter anderem setzt sich „Brot für die Welt“ für den Erhalt und die Wiederbelebung alter Kulturpflanzen ein, für den Aufbau von Saatgutbanken oder hilft Familien, sich mit kleinen Hausgärten nährstoffreicher zu ernähren. Besonders herausfordernd war die Ebola-Epidemie in Westafrika. Allein in Sierra Leone bildeten zehn Partnerorganisationen von „Brot für die Welt“ 4.000 freiwillige Helferinnen und Helfer aus. Sie klärten 160.000 Haushalte über Hygiene und Ansteckungswege auf und sorgten dafür, dass Erkrankte medizinische Hilfe bekamen.

Großen Zuspruch fand in Sachsen die bundesweite „Aktion 5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“. Dabei öffneten viele Bäckereien ihre Backstuben und Konfirmanden durften dort unter fachkundiger Anleitung Brot backen. Die Brote wurden bei Gottesdiensten oder anderen Aktionen der Kirchgemeinde verkauft. Der sächsische Erlös von geschätzt 15.000 Euro fließt in Bildungsprojekte von „Brot für die Welt“.

Das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen wurde 1959 gegründet und fördert Projekte in mehr als 90 Ländern.

 
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