Diakonie Sachsen
In der Nächsten Nähe - Mein Beruf ist, Menschen Wärme entgegenzubringen.

01.03.2017 | Neue Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ / Spenden für Projekte in Weißrussland und Rumänien / Eröffnung mit Gottesdienst in Stolpen

„Hoffnung für Osteuropa“ startet am 5. März in Sachsen eine neue Spendenaktion. 2017 und 2018 wird Geld für zwei Projekte in Weißrussland und Rumänien gesammelt. Die nunmehr 24. Aktion wird am kommenden Sonntag mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche Stolpen (10 Uhr) eröffnet. Die Predigt hält Diakoniechef Christian Schönfeld. In dem Gottesdienst werden auch die Projekte vorgestellt.

In der weißrussischen Hauptstadt Minsk unterstützt der Oberlausitzer Verein Gumpo seit vielen Jahren die Kinderkrebsklinik Barawljany. Dort sollen die kunsttherapeutischen Angebote ausgeweitet werden. Die Kinder und ihre Eltern erleben während des Aufenthalts schwere Zeiten. Oft zieht sich die Behandlung über Monate hin und die körperlichen und psychischen Belastungen sind extrem hoch. Psychologen und Kunsttherapeuten sorgen sich seit Jahren darum, dass es den gut 170 Kindern in der Klinik besser geht. Das soll nun mit dem deutlichen Ausbau der kunsttherapeutischen Angebote besser gelingen, wofür die Spenden von „Hoffnung für Osteuropa“ benötigt werden. „Häufig finden Kinder in solchen Kursen wieder neuen Mut, haben das Gefühl, wieder mitten im Leben zu stehen“, sagt Gumpo-Vorsitzender Ralf Becker.

Gesammelt wird außerdem für ein Hausaufgabenprojekt in Rumänien. In Zusammenarbeit mit der Roma-Kirche bietet der Verein projekt LEBEN aus Lauterbach bei Stolpen in vier Orten regelmäßig Hausaufgabenhilfe für Kinder aus Romafamilien an. Sie werden dabei nachmittags von Lehrerinnen der Schule und weiteren Mitarbeiterinnen betreut. Viele, die vorher nur selten oder nie ihre Hausaufgaben erledigten, arbeiten deutlich besser mit in der Schule. Sie erleben Lernerfolge, die sie zu weiteren guten Leistungen motivieren“, sagt Matthias Netwall vom Verein projekt LEBEN. Der größte Teil der Roma-Minderheit lebt materiell und sozial am Rand der Gesellschaft. Für die Kinder sind gute Leistungen sehr wichtig, um später den Kreislauf aus mangelnder Bildung, Armut und Chancenlosigkeit verlassen zu können. Das Projekt, das bereits einige Jahre läuft, wurde schon einmal über „Hoffnung für Osteuropa“ gefördert. Die Spenden werden benötigt, um das Personal und die Betriebskosten für die Räume zu bezahlen. „Hoffnung für Osteuropa“ ist eine Sammelaktion in Verantwortung der Diakonie Sachsen. Die einstmals bundesweite Spendensammlung wurde 1994 ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren wird sie dezentral in verschiedenen Landeskirchen weitergeführt.

Spendenkonto Sachsen „Hoffnung für Osteuropa“, LKG Sachsen – Bank für Kirche und Diakonie, IBAN: DE20 3506 0190 0100 1004 44, BIC: GENODED1DKD

Weitere Informationen: Marius Zippe, Referent bei der Diakonie Sachsen, 0351-8315129, marius.zippe@diakonie-sachsen.de


 
Es gibt viele Möglichkeiten sich freiwilligen zu engagieren!

Ab sofort auch refugees welcome!

Beratung für Menschen in Wohnungsnot
Projekt und Kurs „Demokratiestifter”

Projekt und Kurs zum "Demokratiestifter in Sachsen"

Arbeit finanzieren, statt Arbeitslosigkeit

Evangelische Online-Beratung