Diakonie Sachsen
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04.02.2016 | „Hoffnung für Osteuropa“ startet wieder

Spenden für Bildungsprojekt in Rumänien / Eröffnung der 23. Sammlung am 14. Februar in Bautzen

In Sachsen startet eine neue Auflage der Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“. Es ist mittlerweile die 23. Spendensammlung und 2016 kommt sie einem Bildungsprojekt in Rumänien zugute. Mit den Spenden soll die Bildungsarbeit des Begegnungshauses „Kerekudvar“ in Cristuru Secuiesc ausgebaut werden. Der Ort liegt in einer der ärmsten Regionen des Landes. Die Aktion wird für die sächsische Landeskirche am 14. Februar (10.30 Uhr) mit einem Gottesdienst im Bautzener Dom eröffnet. Die Predigt hält Sachsens Diakoniechef Christian Schönfeld. In dem Gottesdienst wird auch das Förderprojekt vorgestellt.

In Cristuru Secuiesc befand sich einst das zweitgrößte Kinderheim Rumäniens. Viele Jahre engagagierte sich die Rumänieninitiativgruppe Bautzen (www.rig-bautzen.de) für die Verbesserung der Lebensumstände dort. Als das Heim 2001 aufgelöst wurde und die Kinder in Wohngruppen unterkamen, änderte das an ihrer Lage wenig. Sozial ausgegrenzt und ohne Förderung hatten sie kaum eine Perspektive, ihr Leben einmal eigenständig zu gestalten.

Die Arbeit der Rumänieninitiativgruppe Bautzen konzentrierte sich darauf, mit Freizeitangeboten die Jugendlichen zu fördern. 2009 erfüllte sich ein Traum. Gemeinsam mit einem rumänischen Partnerverein konnte die Rumänieninitiativgruppe das Begegnungshaus „Kerekudvar“ eröffnen. Es ist Anlaufpunkt für Waisenkinder. Zudem kommen Frauen dahin, die oft die oft die Hauptlast des Familienalltags tragen. Sie sind auf der Suche nach neuen sozialen Kontakten. Mit Unterstützung von „Hoffnung für Osteuropa“ soll es mehr Bildungsangebote im Haus geben.

Es geht um Alltagswissen für Waisenkinder. Ehrenamtliche Helferinnen zeigen ihnen z. B., wie Obst und Gemüse eingekocht oder Möbel bemalt werden. Die Frauen, die sich freiwillig für die Kinder engagieren, erhalten Weiterbildungen für die Leitung von Kinderprojekten oder für die Förderung von Selbstbewusstsein und Motivation von Kindern. Außerdem soll die Bildungsarbeit für Frauen insgesamt ausgebaut werden. Geplant sind Vorträge, Workshops und Seminare zu Psychologie oder Familie.

Die einstmals bundesweite Spendensammlung „Hoffnung für Osteuropa“ wurde 1994 ins Leben gerufen. Seit einigen Jahren wird sie dezentral von verschiedenen Landeskirchen weitergeführt. 2015 wurde in der sächsischen Landeskirche Geld für ein Projekt in Weißrussland gesammelt. Es kamen über 19.100 Euro zusammen.

Spendenkonto Sachsen „Hoffnung für Osteuropa“, LKG Sachsen – Bank für Kirche und Diakonie, IBAN: DE20 3506 0190 0100 1004 44, BIC: GENODED1DKD

Weitere Informationen: Marius Zippe, Referent bei der Diakonie Sachsen, 0351-8315129, marius.zippe@diakonie-sachsen.de

 
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