Diakonie Sachsen
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Einrichtungen von Diakonie und Caritas sind ein „starkes Stück Kirche!“

Einrichtungen von Caritas und Diakonie sind Orte, an denen Menschen etwas vom christlichen Glauben erleben müssen. Dazu brauchen die Mitarbeitenden aber die Unterstützung ihrer beiden verfassten Kirchen. Das haben die Vertreter von Caritasrat und Diakonischer Rat in einem gemeinsamen Papier mit dem Titel „Du bist ein Segen! - Einrichtungen und Dienste von Caritas und Diakonie sind Orte kirchlichen Lebens“ hervorgehoben. Es wurde bei einem Treffen von Caritasrat und Diakonischem Rat am 22. März in Radebeul einstimmig verabschiedet. Beide sind die höchsten Gremien der beiden christlichen Wohlfahrtsverbände.

Eine entscheidende Frage sei, wie Kirche heute die Menschen in einer weitgehend nichtchristlichen Umwelt überhaupt erreiche, betonte der katholische Bischof Heinrich Timmerevers. "Wo sind die Orte, an denen sich Menschen begegnen können?" Neben den Kirchen seien es die Dienste und Einrichtungen der kirchlichen Wohlfahrtsverbände. Sie seien Orte, an denen Evangelisierung stattfinde. Doch dazu müsse es Menschen geben, „die den Glauben bewusst leben und für die Idee von Caritas und Diakonie brennen“. Menschen, die sich "unter den Segen Gottes stellen und ihn weitergeben", wie der evangelische Landesbischof Dr. Carsten Rentzing es formulierte.  Dafür müssten sie "zugerüstet" werden. Die Frage sei, wie viele christliche Mitarbeiter eine diakonische Einrichtung brauche, "damit sie noch christlich genannt werden kann".  

Es müsse in jeder Einrichtung Menschen geben, die für Glauben stehen und ihn leben. Das Papier macht klar, dass christliche Mitarbeitende mehr kirchliche Unterstützung bräuchten: Vor allem die spirituelle Begleitung und entsprechende Angebote könnte nicht nur "Aufgabe von engagierten Mitarbeitern und Führungskräften sein“. Zudem brauche es theologischen Sachverstand, der beispielsweise "auf ethische Fragestellungen" begleitend reagiere. Auch sei die Zuwendung zum Menschen und die Begegnung mit ihm in Wort und Tat als Gottesdienst im Alltag der Welt zu würdigen – auch wenn nicht immer ausdrücklich von Gott gesprochen werde. Daher sei das umfangreiche Programm von Caritas und Diakonie als ein "Angebot der Kirche für ihre Gemeinden" anzuerkennen und auch dafür zu werben.

Caritasrat und Diakonischer Rat sind die höchsten Gremien ihrer Verbände, in denen unter anderem sozialpolitische und ökonomische Entscheidungen getroffen werden. Nach 2009, 2011 und 2014 trafen sich die beiden Räte zum vierten Mal zu einer gemeinsamen Tagung. Diakonie und Caritas beschäftigen in Sachsen und Ostthüringen rund 30.000 hauptamtliche Mitarbeiter.


 
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