Diakonie Sachsen
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09.08.2018 | Brot für die Welt kann sich wieder über große Unterstützung aus Sachsen freuen

Knapp 1,9 Millionen Euro Kollekten und Spenden / Schönfeld: „Neuerlicher Vertrauensbeweis“

Brot für die Welt hat 2017 vom Gebiet der sächsischen Landeskirche 1, 879 Millionen Euro an Spenden erhalten. Damit bewegt sich das Ergebnis fast auf dem Niveau von 2016 mit 1,895 Millionen Euro. (2015: 1,746 Millionen Euro). Die Summe enthält sowohl Kollekten von Kirchgemeinden als auch private Einzelspenden. Zu Beginn der Adventszeit 2017 startete Brot für die Welt seine 59. Spendenaktion unter dem Titel „Wasser für alle“. Dabei weist das Hilfswerk besonders auf den weit verbreiteten Wassermangel in vielen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens hin. Rund 850 Millionen Menschen haben keinen unmittelbaren Zugang zu sauberem Wasser, jeder Dritte weltweit lebt ohne angemessene sanitäre Einrichtungen.

Für den sächsischen Diakoniechef Christian Schönfeld ist das aktuelle Ergebnis sowohl Grund zur Dankbarkeit als auch ein neuerlicher Vertrauensbeweis der Spender. „Mit dem Geld kann Brot für die Welt in der Entwicklungszusammenarbeit viel bewegen. Menschen erhalten Hilfe zur Selbsthilfe, damit sie in Würde leben können. Noch ist der Hunger aber nicht aus der Welt geschafft und in vielen Regionen rund um die Erde prägen Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit den Alltag. Es gibt noch viel zu tun, damit die Welt gerechter wird.“

Bundesweit unterstützten Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit 61,817 Millionen Euro. Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr (61,767 Millionen Euro). Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen zur Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Zugang zu sauberem Wasser, die Stärkung von Menschenrechten und Demokratie sowie der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.

Insgesamt standen der Entwicklungsarbeit von Brot für die Welt 2017 gut 282 Millionen Euro (2016: 274 Millionen Euro) zur Verfügung. Neben Spenden und Kollekten kamen weitere große Teile des Etats vom Kirchlichen Entwicklungsdienst (54,7 Millionen Euro) sowie von der Bundesregierung, darunter vor allem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (147,3 Millionen Euro).

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Die kommende 60. Spendenaktion, die am 2. Dezember eröffnet wird, steht unter dem Titel „Hunger nach Gerechtigkeit“. 2019 feiert Brot für die Welt seine Gründung vor 60 Jahren. 

Weitere Informationen: Marius Zippe, Tel.: 0351-8315129 oder marius.zippe@diakonie-sachsen.de



 
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