Diakonie Sachsen
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03.05.2016 | Aktion „Stollenpfennig“ erzielte über 31.000 Euro

Spenden gehen wieder an Entwicklungsprojekte des Hilfswerks „Brot für die Welt“

Die 22. Aktion „Stollenpfennig“ hat einen Erlös von exakt 31.080,21 Euro erzielt. Bei der Spendensammlung in Zusammenarbeit der Diakonie Sachsen und des Landesinnungsverbandes Saxonia des Bäckerhandwerks sei damit erneut eine beachtliche Summe zusammen gekommen, sagt Diakoniechef Christian Schönfeld. „Ich danke den vielen hundert beteiligten Bäckerunternehmen, den engagierten Diakoniemitarbeitern, den ehrenamtlichen Helfern und natürlich den Spendern. Ohne sie alle wäre eine solche Aktion nicht möglich. Der ‚Stollenpfennig‘ steht seit über zwei Jahrzehnten für eine sehr gelungene Partnerschaft von Kirche und Handwerk“, führt Sachsens Diakoniechef weiter aus.

Seit 1994 stellen Bäcker in Sachsen in der Adventszeit Sammelbüchsen für die Aktion „Stollenpfennig“ auf ihre Verkaufstresen. Die 22. Aktion 2015 wurde in der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Dresden von Landesobermeister Roland Ermer und Diakoniechef Christian Schönfeld eröffnet. Insgesamt beteiligten sich 591 Bäcker. Sie stellten in ihren Hauptgeschäften und Filialen insgesamt 1.524 Spendendosen auf. Dort konnten Kunden das Wechselgeld vom vorweihnachtlichen Stollenkauf oder anderer Backwaren hineinstecken.

Der Erlös der 22. Aktion ist der fünfthöchste in der Geschichte des „Stollenpfennigs“. Bei der 21.Auflage im Advent 2014 wurde der bisherige Rekordbetrag von 34.625, 85 Euro erzielt. Platz zwei hält weiterhin das Jahr 2009 mit einem Spendenerlös von 34.013 Euro. Seit 1994 wurde ein Gesamterlös von weit über einer halben Million Euro erzielt. Die Spenden kommen traditionell Entwicklungsprojekten von „Brot für die Welt“ zugute. Die aktuelle Kampagne des evangelischen Hilfswerks stellt für drei Jahre das Thema Mangelernährung in den Mittelpunkt.

Viele Menschen in den südlichen Entwicklungsländern nehmen zwar genügend Kalorien zu sich. Aber ihnen fehlen lebenswichtige Nährstoffe und Vitamine, weil sie zu arm sind, um sich ausgewogen zu ernähren. Besonders gefährdet sind Kinder, denn sie bleiben in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung zurück. "Brot für die Welt" fördert in vielen Ländern der Erde Projekte der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Hier erfahren Familien, wie sie sich nährstoffreich und gesund ernähren können und geben dieses Wissen weiter. Eine wichtige Rolle spielen traditionelle Getreide-, Gemüse- und Obstsorten und der freie Austausch von Saatgut.

Weitere Informationen: Marius Zippe, Tel. 0351-8315129

 
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