Diakonie Sachsen
Es kommt was in Bewegung – Verein „Gumpo“ fördert Physiotherapie für weißrussische Kinder und Jugendliche mit Behinderung

11.02.2015 | 22. Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa” startet am 22. Februar in Taubenheim/Spree – Weißrussisches Heim für mehrfach behinderte Kinder erhält Unterstützung

Die 22. Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ ist einem Projekt in Weißrussland gewidmet. Dort engagiert sich der Verein „Gumpo“ aus der Oberlausitz seit vielen Jahren für eine würdige Betreuung von Menschen mit Behinderung. Unterstützung erhält unter anderem das Heim „Novinki“ für mehrfach behinderte Kinder in der Hauptstadt Minsk. Dort finanziert „Gumpo“ die dringend notwendige Physio- und Ergotherapie auf zwei Stationen. Mit den diesjährigen Spenden soll das Engagement im Heim „Novinki“ gefördert werden, in dem insgesamt rund 200 Kinder wohnen.


„Hoffnung für Osteuropa“ 2015 wird für Sachsen am 22. Februar (10:30 Uhr) mit einem Gottesdienst in Taubenheim/Spree (Kirchenbezirk Löbau-Zittau) eröffnet. Die Predigt hält der Direktor des Diakonischen Werkes Sachsen, Christian Schönfeld. Außerdem stellt der Verein „Gumpo“ in dem Gottesdienst seine Arbeit vor.


„Gumpo“ wurde 1996 ins Leben gerufen. Der Verein mit Sitz in Taubenheim/Spree entstand aus einer Initiative für weißrussische Kinder, die an den Folgen des Reaktorunglücks im ukrainischen Tschernobyl erkrankt waren. So unterstützt der Verein auch die Kinderkrebsklinik „Barawljani“ in Minsk. Im Heim „Novinki“ für mehrfach behinderte Kinder arbeiten im Auftrag von „Gumpo“ zwei weißrussische Physio- und Ergotherapeutinnen. Sie betreuen rund 60 Kinder auf zwei sogenannten Liegendenstationen.


Zu den Zielen zählt die Verbesserung von Motorik und Eigenständigkeit. Oft ist es schon ein Erfolg, wenn sich der Zustand der Kinder stabilisiert. Die Frauen sind zudem wichtige Bezugspersonen für die Kinder, die von ihnen Zuneigung und Wärme erfahren. Mit den Spenden von „Hoffnung für Osteuropa“ soll diese wichtige Arbeit in den Jahren 2016/17 finanziell gesichert werden. Gefördert werden außerdem Seminare für angehende Ergotherapeuten. Daneben sollen Personal und Eltern praktische Anleitungen für Übungen erhalten.


Die einstmals bundesweite Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ wird von zahlreichen Landeskirchen dezentral weitergeführt. In Sachsen sind dafür Landeskirche und Diakonie zuständig. Im vergangenen Jahr kamen bei der 21. Aktion rund 21.600 Euro an Spenden zusammen. Gesammelt wurde für das Diakonische Zentrum „Berührung“ im russischen Orenburg. Für das Zentrum engagiert sich vor allem die AG Orenburg des Kirchenbezirks Bautzen-Kamenz.


Spendenkonto Sachsen „Hoffnung für Osteuropa“

LKG Sachsen - Bank für Kirche und Diakonie

IBAN: DE20 3506 0190 0100 1004 44

BIC: GENODED1DKD


Weitere Informationen: Marius Zippe, Referent bei der Diakonie Sachsen, 0351-8315129

 
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